Am 16. November 2013 ist es so weit: Der BMW i3, das erste reine Elektroauto des Münchner Herstellers, startet in den Verkauf. Die Preise für den Stromer beginnen bei 34.950 Euro. Trotz des nicht gerade günstigen Preises verzeichnet BMW schon vor dem Marktstart ein großes Interesse.

Mehr als 100.000 Interessenten hätten sich schon für eine Probefahrt mit dem BMW i3 angemeldet, berichtet Produktmanager Oliver Walter am Rande einer Fahrzeugpräsentation in Amsterdam. Besonders in Europa sei das Interesse an BMWs erstem Elektroauto groß, denn in den USA und in Asien komme der Stromer erst 2014 auf den Markt. Und auch das stimmt den Hersteller positiv: Bei Facebook klickten bereits mehr als 1,3 Millionen Menschen auf "Gefällt mir" auf der BMW i-Seite. Eine Verkaufsprognose wagen die Münchner dennoch nicht.

Marktchancen für das BMW-Elektroauto

Die größten Chancen rechne sich BMW in den USA aus, gefolgt von Europa, allen voran natürlich in Deutschland, aber auch in Großbritannien, Frankreich und Italien. In Asien werde vermutlich Japan die Nase vorn haben bei den Absatzzahlen, denn im Wachstumsmarkt China sei die Elektro-Infrastruktur noch nicht so weit ausgebaut.

BMW i3 als Carsharing-Fahrzeug

BMW-Produktmanager Oliver Walter verrät außerdem, dass das Interesse am BMW i3 bei Frauen und Männern gleichermaßen hoch sei. Bei den Altersgruppen haben die 35- bis 45-Jährigen bislang die meisten Anfragen gestellt. Mit dem Einsatz in der Carsharing-Flotte DriveNow versucht BMW, das Interesse am Elektroauto noch weiter zu steigern.

Konkrete Verkaufszahlen können natürlich erst nach dem Marktstart am 16. November folgen. Hierzulande tritt der BMW i3 vor allem gegen die Elektroautos Nissan Leaf, Renault Zoe und den Smart Fortwo Electric Drive an.

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