Um den BMW i3 für den Massenmarkt interessant zu machen, muss sich etwas an der Reichweite ändern. Das ist dem Autobauer selbst auch klar. Jetzt wurde spekuliert, ob es möglicherweise schon einen stärken Akku für das E-Auto gibt. Doch es handelte sich um ein Missverständnis.

Die i3-Fangemeinde war für kurze Zeit in Aufruhr. Im Online-Konfigurator der spanischen BMW-Seite gab es für den i3 die Option "Bateria de major potencia", also eine Batterie mit größerer Kapazität. In einem BMW i3-Blog wurde daraufhin gemutmaßt, dass die Münchner bereits einen neuen Power-Akku entwickelt hätten und dieser schon jetzt vorbestellt werden könnte. Doch die Aufregung legte sich schnell wieder.

BMW spricht von Missverständnis

Gegenüber "Focus-Online" spricht BMW von einem "Missverständnis im spanischen i3-Konfigurator". Mit der stärkeren Stromversorgung sei kein "Hochvolt-Batterieupdate" gemeint, mit dem sich die Reichweite verbessere. Es sei dabei um die 12-Volt-Batterie gegangen, die im i3 als Stromversorgung diene, wenn der Fahrakku leer sei.

Aktuell bleibt der BMW i3 also bei seiner reinen Elektro-Reichweite von bis zu 190 Kilometern. Doch ein Power-Akku soll kommen. "Wir arbeiten daran", teilt BMW auf Anfrage von "Focus-Online" mit. Das würde die Attraktivität des hochgelobten Elektroautos i3 noch einmal deutlich steigern.

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