Bereits zur Markteinführung im November 2013 war das Interesse am BMW i3 groß - und auch jetzt, etwa ein halbes Jahr später, scheint die Nachfrage am ersten reinen Elektroauto des bayerischen Herstellers nicht abzuebben. Das wirkt sich auf die Lieferzeiten aus. Derzeit müssen manche Kunden bis zu sechs Monate auf den i3 warten. Beim BMW i8 sieht es ähnlich aus.

Mit dem BMW i3 haben die Münchner im vergangenen Jahr ein Elektroauto präsentiert, das wegen seiner technischen Ausgereiftheit Begehrlichkeiten weckt. Man sei von der hohen Nachfrage "positiv überrascht worden", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer der "Automobilwoche". Bis zu sechs Monate betrage die Wartezeit für einen i3 aktuell, gab er im Gespräch mit der Zeitung zu. Seit dem Verkaufsstart im November liegt die Lieferzeit damit auf einem hohen Niveau. Da das Elektroauto nun auch in den USA angeboten wird, soll die Produktion in Leipzig jetzt auf rund 100 Einheiten pro Tag erweitert werden.

Jahresproduktion des i8 bereits ausverkauft

Mit ähnlichen Problemen hat BMW derzeit beim Hybrid-Sportwagen i8 zu kämpfen. Hier sei bereits die gesamte Jahresproduktion ausverkauft, teilte Norbert Reithofer mit. Zu den Gründen äußerte sich der BMW-Chef wie folgt: "Bei der Vertriebsplanung hatten wir keinerlei Vergleichsmaßstäbe. Der i8 ist ein Fahrzeug, das wie der damalige Z8 nicht auf große Stückzahlen ausgelegt ist. Wir sprechen hier eher über einige tausend Einheiten."

Allerdings versprach der Konzernchef auch, dass die Verfügbarkeit der Fahrzeuge in den nächsten Monaten steigen werde. Nachdem nun die benötigten Ausstellungs- und Probewagen ausgeliefert sind, können die Kunden vermehrt bedient werden.

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