Noch kommt die Elektromobilität nicht so richtig in Gang. Elektroautos können in puncto Alltagstauglichkeit häufig nicht mit gewöhnlichen Fahrzeugmodellen mithalten. Um zumindest den Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter voranzutreiben, haben die japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda und Mitsubishi jetzt ein Joint Venture gegründet.

Um Elektroautos wie dem Nissan Leaf und dem Mitsubishi i-MiEV oder Plug-in-Hybriden wie dem Toyota Prius am Markt bessere Chancen zu verschaffen, haben die vier japanischen Autobauer das Unternehmen Nippon Charge Service gegründet. Ziel der Hersteller ist es, ein flächendeckendes Ladesäulen-Netzwerk aufzubauen. Dabei unterstützen sie beispielsweise verkehrsgünstig gelegene Hotels, Raststätten, Mautstationen oder Parkplätze beim Aufbau einer Ladestation.

Nippon Charge Service will Ladevorgang vereinfachen

Das zu diesem Zweck neu gegründete Unternehmen tritt zudem als Betreiber der Ladesäulen auf. So wollen Toyota, Nissan, Honda und Mitsubishi gewährleisten, dass Stromer-Fahrer jedes Modell an jeder Station laden können. Zudem soll ein System mit einer Zugangskarte zu den Säulen die Abrechnung vereinfachen.

Der Nippon Charge Service soll seinen Betrieb noch 2014 aufnehmen und die Akzeptanz von Elektroautos und Plug-in-Hybriden steigern. Eine flächendeckende und benutzerfreundliche Ladeinfrastruktur gilt dafür als Voraussetzung.

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