Es gibt den Exagon Furtive e-GT schon seit 2010, dennoch ist es unmöglich, sich an seinen Anblick zu gewöhnen: Der E-Sportler taucht zum einen viel zu selten auf. Zum anderen ist der Grand Tourer innen wie außen eine ganz und gar atemberaubende Erscheinung.

So wird er denn alle Blicke auf sich ziehen, wenn er nächste Woche beim Salute to Style-Event in London Hof hält. Dabei sind Außenhülle und Interieur selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben – die technischen Werte sind es, die in einer weiteren Dimension verblüffen.

Elektronisch abgeregeltes Sprintmonster

Siemens liefert für die Edelkarosse zwei E-Maschinen, die mit jeweils 148 kW (200 PS) die Hinterräder antreiben. 3,5 Sekunden braucht es, bis die Rakete im edlen Kleid 100 km/h durchbrochen hat. Wer sich eher von Endgeschwindigkeiten beeindrucken lässt, sollte auch mit der Topspeed von elektronisch begrenzten 248 km/h klarkommen.

Technik aus der Formel 1

Michelin steuert neben den Reifen auch die Achsen bei, das extrem leichte Grundgerüst ist direkt aus der Formel 1 importiert. Die Monocoque-Bauweise aus Carbon und ein Heckkonstrukt aus Aluminium sorgen neben der Leichtigkeit – gerade mal 124 Kilo kommen angeblich zum Tragen – für Spitzenwerte, was die Steifigkeit angeht. Es ist wohl eher kein Zufall: Exagon Motors finden sich direkt am Circuit de Nevers Magny-Cours.

Wie sagte der Chef des Unternehmens so treffend: "Wir haben den selben Ansatz wie Juweliere, wenn es um Fertigung und Handwerk auf höchstem Niveau geht." So werden wohl auch die Besucher des Show-Events in London bei Ansicht des Exagon Furtive e-GT denken – ob nun 200.000 Euro für Diamanten oder einen E-Sportler, macht in diesem Fall keinen Unterschied.

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