Aston Martin hat mit der Studie RapidE erstmals eine rein elektrisch betriebene Version seiner Sportlimousine Rapide vorgestellt. Der potenzielle Tesla-Killer könnte bereits 2017 in Serie gehen.

Mit der Elektro-Studie RapidE rüstet Aston Martin für die Zukunft. Der emissionsfreie Antrieb der Sportlimousine wurde zusammen mit den Ingenieuren des Williams-Rennstalls entwickelt, die bereits an der Batterietechnik der Formel-E-Boliden tüfteln. An Performance dürfte es dem neuen Elektro-Flaggschiff der Briten demnach wohl kaum mangeln. Wie das britische Magazin "Auto Car" berichtet, soll der RapidE über 1.000 PS mobilisieren.

Aston Martin RapidE mit über 1.000 PS?

Wie "Auto Car" aus firmeninternen Kreisen erfahren haben will, soll der Aston Martin RapidE von zwei Elektromotoren angetrieben werden, die zusammen mehr als 1.000 PS freisetzen. Die Reichweite der Allradlimousine soll bei über 320 Kilometern liegen. Damit würde Tesla zumindest im gehobenen Premium-Segment starke Konkurrenz ins Haus stehen. Das eigene Topmodell leistet derzeit rund 800 PS und bringt es auf rund 400 Kilometer Reichweite.

Aston Martin-Chef Andy Palmer hat im Rahmen der Präsentation betont, dass luxuriöse Elektroautos ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Modellpalette sein werden. Seine Serienreife könnte der Aston Martin RapidE bereits 2017 erreicht haben. Der Preis für den E-Briten dürfte dann aber voraussichtlich bei weit über 200.000 Euro liegen.

Weitere Themen
Aston Martin RapidE: Britische Sportlimousine wird 2017 elektrisiert