Mit dem Nissan IDS Concept stellen die Japaner auf der Tokyo Motor Show ein autonom fahrendes Elektroauto vor, das mit seinem Fahrer und der Umwelt kommuniziert.

Das Nissan IDS Concept soll die Zukunftsversion des emissionsfreien, autonomen Fahrens beschreiben, wie es sich die Japaner vorstellen. Dementsprechend hat Nissan seine Studie mit allem erdenklichen technischen Schnickschnack vollgestopft, der das Fahren leichter machen soll. So kann sich beispielsweise der autonome Fahrmodus den Vorlieben und dem Stil des Fahrers anpassen, was Beschleunigung, Bremsen und Kurvenfahrten angeht. Mehr noch: Das IDS Concept kann auch selbstständig einparken und sich selbst kabellos aufladen.

Zwei Innenräume in einem

Der Innenraum des Nissan IDS Concept ändert sich je nach Fahrmodus. Möchte der Fahrer selbst fahren, richten sich die Sitze nach vorne aus und das Armaturenbrett samt Lenkrad, Instrumententafel und Head-up-Display werden herausgefahren. Wird das IDS Concept im Modus "Piloted Drive" autonom bewegt, klappen die Fahrwerkzeuge weg und die Sitze richten sich nach innen, um eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre für bis zu vier Personen zu schaffen. Ein ausklappbarer Flachbildschirm soll die Passagiere mit allen wichtigen Infos und Entertainmentfunktionen versorgen.

Bessere Aerodynamik, mehr Reichweite

Um die Reichweite des Elektroautos zu verbessern, hat Nissan beim IDS Concept konsequent auf Leichtbau und eine ausgefeilte Aerodynamik gesetzt. So kommt die leichte Karbonfaser-Karosserie lediglich auf eine Höhe von 1,38 Metern und ist besonders schnittig designt, ohne dabei die Platzverhältnisse im Innenraum einzuschränken. Schmale 175er-Reifen sollen den Rollwiderstand verringern. Antriebsseitig ist die autonome Elektrofahrstudie mit einer 60-kWh-Batterie ausgestattet. Fahrwerte hat Nissan bisher nicht genannt.

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