Die Anzeichen, dass Chevrolet eine Elektro-Corvette oder zumindest eine Hybrid-Version plant, verdichten sich. Die Amerikaner haben sich jetzt das Label "Corvette E-Ray" gesichert.

Wie der amerikanische "autoblog" berichtet, hat sich Chevrolet die Rechte an der Marke "Corvette E-Ray" beim US-Patentamt gesichert. Damit ist klar, dass die GM-Tochter langfristig mit einer Elektroversion ihres legendären Sportwagenklassikers plant. Der Name "E-Ray" dürfte bewusst am herkömmlich betriebenen Original "Stingray" angelehnt sein - eine Bezeichnung, die die Corvette seit jeher im Namen trägt.

Elektro- oder Hybridvariante der Corvette

Ob Chevy tatsächlich eine rein elektrisch betriebene Version seiner Corvette plant oder zunächst auf einen Hybridantrieb setzen wird, ist bisher aber nach wie vor völlig unklar. Offiziell haben sich die Amerikaner dazu noch nicht geäußert. Klar ist aber, dass Chevrolet in Angesicht der Elektro-Übermacht um Tesla und der Konkurrenz, wie dem BMW i8, dem neuen Honda NSX (beides Hybridmodelle) oder dem Porsche Mission E (ab 2019) in Zukunft ebenfalls auf einen nachhaltigen und zumindest elektrisch unterstützen Antrieb setzen muss, um konkurrenzfähig zu bleiben. Unter diesem Aspekt dürfte auch die anstehenden Detroit Motor Show (11. bis 24. Januar 2016) mit Spannung erwartet werden.

Derzeit setzt Chevrolet bei der Corvette Stingray (ab 79.500 Euro) noch auf einen 6,2 Liter großen V8-Motor mit 466 PS und 630 Newtonmeter Drehmoment. Tempo 100 liegt nach 4,2 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit bei über 300 km/h. Das Topmodell Corvette Z06 (ab 114.500 Euro) kommt sogar auf eine Leistung von 659 PS.

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