Extreme Größe, extreme Proportionen, extremer Luxus: In den USA formiert sich das neue Unternehmen Godsil Motorcars gerade, um das wohl gigantischste Luxuscoupé unserer Zeit zu bauen: Der Godsil Manhattan V16 ist ein irres Coupé, das in einer ganz eigenen Liga spielen soll.

Sollte der Traum von Jason Godsil, Chef und Gründer von Godsil Motorcars, schon bald Wirklichkeit werden, könnten aus den USA schon bald nicht nur die schnellsten Elektroautos, sondern auch die luxuriösesten Limousinen kommen: Das Unternehmen hat kürzlich ein gigantisches Luxuscoupé angekündigt, das mit den Ausmaßen bekannter Oberklasse-Fahrzeuge kaum mehr etwas gemein hat. Das auf den Namen Godsil Manhattan V16 getaufte Ungetüm ist ein langgestreckter Zweitürer mit extravagantem Retro-Look und einem Verbrennungsmotor mit 16 Zylindern. Die Vorbilder sind klar: Riesige Luxusgleiter der 1920er Jahre, wie sie etwa einst von Duesenberg produziert wurden.

Godsil Manhattan V16: Monumentales Flaggschiff

Zwischen dem langen Radstand von 3,40 Metern soll der Antrieb ebenso Platz finden wie eine großzügige Fahrerkabine, in der bis zu vier Insassen vollen Luxus genießen können. Über den Passagieren macht sich ein filigran verstrebtes Glasdach breit, welches den Blick in den Himmel weitestgehend freigibt. Die Frontscheibe geht nahtlos in das Dach über, was die einheitliche Optik des geschwungenen Coupés verstärkt. Es verjüngt sich und geht über in ein klassisches Bootsheck mit zugespitztem Ende - dort befindet sich auch ein zentraler, viereckiger Doppelrohrauspuff.

Die Front mit sehr kurzen Überhängen und dem in Maschendraht-Optik vergitterten Kühlergrill wirkt angesichts der flankierenden und sichelförmigen LED-Scheinwerfer beinahe monumental. Die extrem lange Motorhaube zeigt sich mit zwei Entlüftungsöffnungen besonders markant. Ein weiteres Designmerkmal: Hinter den Vorderrädern finden sich auf jeder Seite große Kiemen mit acht Streben: Hier soll an die Zylinderzahl des Motors erinnert werden. Die beiden Türen des Godsil Manhattan V16 sind hinten angeschlagen und rahmenlos. Die Radkästen sollen mit mächtigen Leichtmetallfelgen der Größe 22 Zoll gefüllt werden - das passt!

13 Liter Hubraum und mit Erdgas betrieben

Richtiggehend brutal ist der geplante Antrieb des Manhattan V16: In V-Bauform ausgeführt, unterscheidet sich der Sechzehnzylinder schon rein konstruktiv vom Aggregat, das im aktuellen Bugatti Chiron seinen Dienst tut. Aber auch beim Hubraum will das US-Start-up klotzen: Satte 13 Liter sollen die Brennräume des Godsil fassen. Mit Erdgas betrieben, wird die Leistung bei rund 1.000 PS liegen, sagt Godsil. Fahrleistungen liegen noch nicht vor – auch ein fahrfertiges Modell fehlt bislang: Alle Bilder sind noch reine Computeranimationen. Wann der Manhattan V16 also tatsächlich auf den Markt und die Straßen rollen soll, steht noch in den Sternen. Im kommenden Jahr könnte der erste Prototyp kommen, sofern geeignete Investoren und Technikpartner gefunden werden.

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