Mit seinem Ferrari Concept P3 zeigt Grafikkünstler Alexander Imnadze seine Vorstellung einer italienischen Version des neuen Aston Martin Valkyrie. Gleichzeitig soll das futuristische Hypercar an den Ferrari 330 P3 von 1966 erinnern.

Grafikkünstler Alexander Imnadze ist für seine spektakulären Concept Car-Entwürfe inzwischen hinlänglich bekannt. Als eines seiner Markenzeichen bleibt der Pixel-Profi dabei immer nah am Markenkern des jeweiligen Herstellers und versucht alte Formen in die Zukunft zu übertragen und neu zu interpretieren. Genau das ist ihm jetzt auch wieder mit seinem jüngsten Entwurf gelungen. Das Ferrari Concept P3 Scuderia Baldini sieht nicht nur aus, wie das nächste italienische Hypercar, es hat auch einen ganz bestimmten Auftrag.

Gestatten: Ferrari Concept P3 Scuderia Baldini

Tatsächlich sieht Imnadze in seinem Pixel-Boliden den nächsten Konkurrenten des neuen Supersportwagens Aston Martin Valkyrie. In der Realität messen sich die Briten noch mit dem McLaren P1, dem Porsche 918 Spyder, dem Bugatti Chiron und dem Ferrari LaFerrari. Doch in der Vorstellung des Grafikkünstlers haben die Männer aus Maranello schon längst das nächste Ass im Ärmel. Und dieses Ass soll dem Aston Martin Valkyrie nicht nur die Rücklichter zeigen, sondern auch das Design des legendären Ferrari 330 P3 aus den 1960er-Jahren wiederbeleben.

Und so schwingen sich die Kotflügel wie beim historischen Original weit über die Räder hinweg. Die charakteristischen Lufteinlässe vor den Hinterrädern fallen in der Neuinterpretation allerdings gefühlt zehnmal so groß aus. Sie wirken wie gigantische Kiemen und passen sich den bereits in der Frontpartie nicht gerade unterdimensionierten Lufteinlässen an. Die riesigen Felgen füllen die Radkästen nahezu komplett aus.

Hypercar mit historischen Wurzeln

Während die Scheinwerfer einst oval und vertikal angeordnet waren, spendiert Imnadze seinem Concept P3 messerscharfe und horizontal platzierte LED-Schlitze. Fliegt man über die gläserne Cockpit-Kanzel landet man bei einer XXL-Finne, die aus der Kuppel nach hinten herausragt. Dahinter breitet sich das zerklüftete Heck des virtuellen Hypercars aus. Klassisch sind hier nur die Rundleuchten. Der Rest scheint aerodynamisch extrem ausgetüftelt zu sein - wie etwa der extrem ausladende Diffusor.

Was die Leistung angeht, so darf man beim Ferrari Concept P3 Scuderia Baldini von Alexander Imnadze von den inzwischen scheinbar obligatorischen gut 1.000 PS ausgehen. Damit wäre die Neuauflage des Ferrari 330 P3 ein gutes Stück stärker als das Original (420 PS) und in jedem Fall auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Doch im Gegensatz zu dieser, ist der Concept Car noch fernab jeglicher Realität.

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