Honda zeigt auf der Tokyo Motor Show eine aufregende Roadster-Studie. Der Kleinwagen macht mit seiner durchaus aggressiven Optik Lust auf eine Serienproduktion.

Sogenannte Kei-Cars, Kleinwagen, die nicht mehr als 660 Kubikzentimeter Hubraum aufweisen, sind in Japan der absolute Renner und machen rund ein Drittel der Neuzulassungen aus. Ein Hauptgrund neben dem zumeist vergleichsweise niedrigen Preis: Der Staat begünstigt die Autos steuerlich. An diese Tradition der Micro-Cars knüpft die auf der Tokyo Motor Show (22. November bis 1. Dezember) gezeigte Studie Honda S660 Concept an.

Honda S660 Concept: Klein, aber oho

Die Namensgebung des Konzeptfahrzeugs spielt auf die Hubraumbegrenzung an. Mit handfesten Infos hält sich der japanische Hersteller noch zurück. Allerdings ist einzunehmen, dass unter der Haube des Honda S660 Concept ein kleinvolumiger Dreizylinder zum Einsatz kommt.

Optisch ist das Kei-Car an den Roadster Honda Beat aus den 90er Jahren angelehnt. Für Honda eher ungewöhnlich: Die Designsprache der Studie fällt recht angriffslustig aus. Verantwortlich dafür sind in erster Linie die schmalen, zu Schlitzen geformten Scheinwerfer, die Sicken an der Karosserie, die seitlichen Lufteinlässe, das beinahe schon bullige Heck und zwei dreieckige Auspuffrohre. Der Innenraum mutet futuristisch an.

Serienproduktion des Roadsters denkbar

Honda hat bereits angekündigt, in nicht allzu entfernter Zukunft einen Roaster auf den Markt bringen zu wollen. Wenn der geplante Wagen einen Teil des Designs vom Honda S660 Concept übernimmt, dürfte sich der offene Mini-Sportler nicht nur in Japan gut verkaufen.

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