Der amerikanische Industriedesigner Joey Ruiter hat mit dem Reboot Buggy ein radikales Fahrzeug gebaut, dass die Autoindustrie revolutionieren soll. Das spartanische Design erinnert ein wenig an einen Mondbuggy.

Ein Mann, eine Idee: Da dem Amerikaner Joey Ruiter das moderne Auto mit all dem technischen Schnickschnack ein Dorn im Auge ist, hat sich der Profi-Bastler selbst ans Werk gemacht und ein mehr als ungewöhnliches Fahrzeug entworfen. Der sogenannte Reboot Buggy ist ein kompromissloses Gerät - ohne Dach, ohne Scheiben und ohne Verkleidung.

Back to Basics!

Der Reboot Buggy verfügt über einen komplett unverkleideten Rahmen aus Stahl und Aluminium und bietet für zwei Personen Platz. Als Motor dient ein 6,2 Liter großer V8 von Chevrolet. Das Aggregat leistet satte 470 PS und soll den rund 1.400 Kilogramm schweren Buggy auf maximal 200 Stundenkilometer beschleunigen. Geschaltet wird über eine Dreigang-Automatik.

Den Kontakt zum Boden stellen mächtige 40-Zoll-Räder mit grobstolligen Reifen her. Eine großzügige Federung sorgt dafür, dass der Buggy im Gelände zu jeder Zeit eine gute Figur abgibt. Allerdings soll der Reboot Buggy auch für den normalen Straßeneinsatz geeignet sein.

Wie ein Ritt auf einem Wildpferd

Selbstredend ist der Buggy, der im Übrigen ein Prototyp bleibt, kein Fahrzeug für Wohlfühl-Fahrer, sondern soll für puristischen Fahrspaß stehen: "Deshalb ist der Reboot Buggy auch nicht die bequemste und komfortabelste Art, von A nach B zu kommen. Aber das war das Pferd ja auch nicht", erklärt Ruiter im "Spiegel". So oder so ähnlich darf mit sich eine Fahrt mit dem Reboot Buggy wohl auch vorstellen: wie ein Ritt auf einem Wildpferd

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