Sie basieren auf der gleichen Plattform, könnten aber kaum unterschiedlicher ausfallen: Nissan stellt auf der Tokyo Motor Show (22. November bis 1. Dezember) die Studien IDx Freeflow und IDx Nismo vor. Beide Concept Cars sind futuristisch gestaltet, erfüllen allerdings verschiedene Zwecke.

IDx, die Abkürzung für Identification X, steht bei Nissan für die grundlegend unterschiedlichen Formen, die Fahrzeuge auf gleicher Basis annehmen können. Als anschauliche Beispiele stellt der japanische Hersteller die Studien IDx Freeflow und IDx Nismo auf der diesjährigen Tokyo Motor Show zur Schau. Beide Fahrzeuge wurden in Zusammenarbeit mit sogenannten Digital Natives, also jungen, internet- und technikaffinen Menschen, entwickelt, die gleichzeitig die Käuferschaft der Zukunft darstellen. Recht futuristisch fällt daher auch die Optik der beiden Studien aus.

IDx Freeflow: Reduziertes Kompaktklasse-Coupé mit Individualität

Simple Formen, moderne Funktionalität sowie ein reduzierter Innenraum mit nur den nötigsten Instrumenten und Bedienelementen zeichnen die Nissan-Studie IDx Freeflow aus. Äußerlich fallen die ungewöhnliche weiße Lackierung mit einer hellbraunen Schattierung sowie die 18 Zoll großen Chromräder ins Auge. Als sparsamer Antrieb für das 4,10 Meter lange Kompaktklasse-Coupé käme laut Hersteller ein 1,2- oder 1,5-Liter-Benzinmotor mit einem stufenlos variablen Getriebe (CVT) infrage.

IDx Nismo: Pure Sportlichkeit wie in einer Rennsimulation

Da Nissans Zielgruppe von morgen mit Konsolen- und Computerspielen groß geworden ist, zeigt das zweite Concept Car, der IDx Nismo, Anleihen aus zahlreichen Rennsimulationen. Das kompakte Coupé ist deutlich aggressiver gestaltet und macht zum Beispiel durch Kotflügelverbreiterungen, Kohlefaser-Komponenten sowie 19-Zoll-Felgen auf sich aufmerksam. Als Antrieb käme hier ein leistungsstärkerer 1,6-Liter-Turbodirekteinspritzer infrage. Ob es die beide Studien in die Serienproduktion schaffen, ist allerdings noch ungewiss.

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