Honda hat mit dem Elektro-Hocker Honda Uni-Cup auf der Tokyo Motor Show eine echte Kuriosität vorgestellt. Der batteriebetriebene Stuhl soll einem die Laufarbeit auf der Arbeit abnehmen.

"Wer es nicht im Kopf hat, hat es in den Beinen" - dieses Sprichwort dürfte bald hinfällig sein, wenn der Honda Uni-Cup tatsächlich auf den Markt kommen sollte. Der fahrende Elektro-Hocker ist für Menschen gedacht, die in großflächigen, barrierefreien Innenräumen arbeiten, zum Beispiel in Flughäfen, Museen oder Bürogebäuden.

Honda Uni-Cup: Mit sechs km/h zum nächsten Fotokopierer

Der 25 Kilogramm schwere Honda Uni-Cup ist eine Weiterentwicklung eines Prototyps von 2012. Die zweite Generation wird von einer Lithium-Ionen-Batterie angetrieben und soll sechs km/h schnell sein. Laut der Macher liegt die Reichweite bei sechs Kilometern, bzw. muss der Stuhl nach rund einer Stunde Nutzungsdauer wieder an die Steckdose. Gesteuert wird der Honda Uni-Cup durch die Verlagerung des Körpergewichts. Die Hände bleiben frei, um bei der "Überfahrt" Dinge transportieren zu können.

Ob der E-Hocker in Serie geht und was die möglichen Preise wären, ist derzeit noch unklar. Geplant ist zunächst, dass der Honda Uni-Cup verschiedenen japanischen Firmen im Rahmen eines Leasingprogramms bereitgestellt wird.

Fluch oder Segen?

Letztendlich stellt sich die Frage, ob der Honda Uni-Cup ein Segen oder doch ein Fluch ist. Schließlich bewegen sich Menschen, die etwa im Büro arbeiten, generell schon zu wenig. Und wenn einem dann auch noch der Gang zur Kaffeemaschine abgenommen wird, dürfte sich das nicht besonders positiv auf den Körper auswirken.

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