Bentley zeigt auf der Auto China in Peking das erste Hybrid-Modell der Unternehmensgeschichte. Die neu entwickelte Technik kommt zunächst in einem Mulsanne-Konzeptfahrzeug zum Einsatz. 2017 soll das Aggregat serienmäßig in das geplante SUV der Luxusmarke Einzug erhalten.

Wer einen Bentley sein Eigen nennt, dürfte sich normalerweise nicht mit Benzinpreisen beschäftigen müssen. Und dennoch präsentiert der Luxushersteller auf der Auto China 2014 in Peking (21. bis 29. April) eine Mulsanne-Studie mit Hybridsystem. Schließlich geht es nicht immer nur ums Geld, sondern auch um Umweltfreundlichkeit - und nicht zuletzt Prestige. Daher sollen bis zum Ende des Jahrzehnts 90 Prozent der Serienmodelle optional als Plug-in-Hybrid erhältlich sein, verspricht Bentley-Chef Wolfgang Schreiber. Den Anfang macht 2017 das erste SUV der Briten.

Elektrifiziertes Luxusschiff

Genauere technische Daten hat Bentley zur Studie, in der das Hybridystem gewissermaßen erprobt wird, noch nicht preisgegeben. Laut Hersteller soll die Leistung des Konzeptfahrzeugs aber 25 Prozent höher sein und die CO2-Emissionen 70 Prozent niedriger ausfallen als im Mulsanne mit Serienmotor. Weiterhin heißt es, dass das Luxusschiff rein elektronisch auf eine Reichweite von 50 Kilometern kommen soll. Serienmäßig ist der Mulsanne mit einem 6,75-Liter-V8-Benziner ausgestattet, der über 500 PS leistet. Denkbar ist, dass dieses Aggregat an einen Elektromotor gekoppelt wird.

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