Mit dem Peugeot Exalt Concept hat der französische Hersteller eine außergewöhnliche Fahrzeugstudie auf die Beine gestellt. Mit ihrem auffälligen Äußeren und der Kombination verschiedener Materialien wird sie auf der Auto China 2014 in Peking (21. bis 29. März) sicher für Aufsehen sorgen.

Das Peugeot Exalt Concept soll den Ansatz der 2012 präsentierten Studie Onyx weiterdenken und einen Ausblick auf die Designsprache künftiger Peugeot-Modelle geben. Wird von diesen Stilelementen des Concept Cars tatsächlich etwas für die Serienproduktion übernommen, darf man auf sportlich-elegante Fahrzeuge gespannt sein. Eher unwahrscheinlich ist es hingegen, dass die studientypisch groß dimensionierten 20-Zöller oder die außergewöhnliche Gestaltung der Karosserie das Erscheinungsbild eines künftigen Serienmodells prägen werden. Auffällig ist nämlich vor allem die Kombination aus gebürstetem Stahl und genarbtem Kunststoff am Exterieur. Letzteres soll an eine Haifischhaut erinnern und den Luftwiderstand verringern.

Von der Welt der Musik inspiriert

Das Interieur des Peugeot Exalt Concept wird von großen Ebenholzflächen geprägt. Im Stile des Peugeot 308 ist auch das i-Cockpit der Studie sehr reduziert - neben den Displays finden Insassen nur einige Kippschalter vor. "Bei diesem Concept Car habe ich mich von der Welt der Musik inspirieren lassen, in der Harmonie eine entscheidende Größe ist. Aus dem Zusammenspiel der Noten entsteht ein Stück, das zutiefst bewegt", verrät Interieurdesigner Alessandro Riga in einer Pressemitteilung.

Angetrieben wird das Concept Car von einem Hybrid-System. Dieses wiederum setzt sich aus einem 1,6-Liter-Benziner mit 270 PS und einem 68 PS starken Elektromotor an der Hinterachse zusammen. So kommt die 1.700 Kilogramm schwere Limousine auf eine Systemleistung von 340 PS. Informationen über eine mögliche Serienfertigung liegen noch nicht vor.

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