Häufig haben Fahrzeugstudien und die späteren Serienmodelle nicht mehr viel gemeinsam. Beim Lexus LF-LC soll das anders sein, verrät jetzt ein Medienbericht. Das Sportcoupé wird 2016/2017 mit dem nahezu unverändertem Design des 2012 präsentierten Concept Cars auf den Markt kommen. Fans des betont aggressiven Auftritts dürfte das freuen.

Bis 2020 will Toyotas Edelmarke Lexus jährlich ein neues Modell auf den Markt bringen. Ende 2016, Anfang 2017 ist der LF-LC an der Reihe. Der 2+2-Sitzer soll das neue Flaggschiff der Marke werden und extreme Ähnlichkeit zur Studie zeigen, die der japanische Autobauer auf der Detroit Motor Show 2012 vorstellte. Firmenchef Akio Toyoda wolle nicht, dass das Serienmodell auch nur ein bisschen anders aussehe als das Concept Car, sagte der europäische Vize-Präsident von Lexus, Alain Uyttenhoven, dem britischen Magazin "Autocar". Ihm zufolge werde das Design des fertigen Sportcoupés zu 90 bis 100 Prozent mit dem der dramatischen Studie übereinstimmen.

"Kein Volumenmodell, aber ein sehr emotionales"

Die Lexus-Strategie sieht vor, dass sich bei den Neuerscheinungen die Volumenmodelle mit solchen abwechseln, die in kleinerer Stückzahl produziert werden, aber entscheidend zum Image der Marke beitragen. Während das noch 2014 erscheinende Kompakt-SUV NX hohe Verkaufszahlen einfahren soll, wird das kommende Flaggschiff LF-LC vermutlich kein Bestseller - stattdessen werde es große Emotionen auslösen, ist sich Alain Uyttenhoven sicher.

Das Design des Lexus Concept Cars war in der Tat ein Hingucker: Der breite Stand, die flache Silhouette, die großen Luftöffnungen und vor allem der mächtige Diabolo-Kühlergrill sorgten für einen aggressiven Auftritt. Antriebsseitig setzte die Toyota-Marke auf ein Vollhybrid-System, nannte aber keine Leistungsdaten. Im Gegensatz zum Design bleibt der zum Einsatz kommende Motor wohl noch geheim.

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