Citroën bringt zur IAA in Frankfurt den Cactus M Concept mit. Das coole Beach-Konzept basiert auf dem Cactus, hat allerdings kein Dach und zwei Türen weniger. Der freundlich daherkommende Wagen hat sogar einen bekannten Vorfahren.

Die Franzosen selbst bezeichnen den Cactus M Concept als Open-Air-Crossover, was die Sache eigentlich ganz gut trifft. Die Basis des Cactus wurde um das Dach und die zwei hinteren Türen erleichtert. Zusätzlich hat der offene Viersitzer mehr Bodenfreiheit bekommen, Front- und Heckschürze erinnern an die Studie Aircross, die der Hersteller dieses Jahr in Shanghai präsentierte.

M steht für Méhari

Das "M" im frech designten Cactus M steht dabei für seinen markeninternen Vorfahren Citroën Méhari. Das puristische und besonders leichte Freizeitmobil stellten die Franzosen von 1968 bis 1987 auf Basis des 2CV her. Dem Purismus und der Praktikabilität haben sich die Ingenieure des Cactus M Concept ebenfalls verschrieben. So sind die Sitze mit wasserdichtem Neopren bezogen, der Innenraum kann mit dem Wasserstrahl gereinigt werden. Durch Abläufe im Boden kann das Wasser wieder austreten.

Ebenfalls praktisch: Die Sitze kann man zu einer Liege falten und das Verdeck verwandelt sich in ein aufblasbares Zelt. Surfbretter und ähnlich sperrige Gegenstände lassen sich auf den beiden in Holzoptik gehaltenen Scheibenrahmen befestigen.

Auf der IAA in Frankfurt feiert der Cactus M Concept Premiere. Ob die Franzosen ihn in die Serie umsetzen werden, ist ungewiss. Für frischen Wind auf dem Cabrio-Markt würde er mit Sicherheit sorgen.

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