Renault baut zu Ehren des vor 50 Jahren verstorbenen Architekten Le Corbusier eine gleichnamige Studie, die extrem dynamisch daherkommt. Leider fehlen ihr zwei wichtige Elemente.

Le Corbusier war einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Renault hat ihm zu Ehren nun die extrem futuristische Fahrzeug-Studie "Le Corbusier" vorgestellt. Das lang gezogene Sportcoupé mit zwei nach hinten oben öffnenden Flügeltüren wirkt durch die extrem flache Fahrgastzelle und die überlange Motorhaube sehr imposant und wie aus einem Block geschnitzt. Kaum weniger beeindruckend: der gigantische Kühlergrill und die superschmalen Scheinwerfer.

Matte und glänzende Flächen wechseln sich ab

Auf der Karosserie wechseln sich mattsilberne Flächen mit hochglanzpolierten Elementen ab. Das breite Heck mit den stark betonten Radkästen und dem schmalen Leuchtband wirkt bullig, die flache Heckscheibe ist nach innen gefaltet. Die eigenwilligen, schwarzen Elemente hinter den vorderen Rädern entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als Staufächer. Aber was hat der Le Corbusier unter der Haube?

Leider nichts! Renault hat es versäumt, der interessanten Studie ein Interieur zu verpassen. Ebenso leer: der Motorraum. Das als reines Show-Car gehaltene Modell ist vom 22. Oktober 2015 bis zum 20. März 2016 in der Villa Savoye in Poissy zu bewundern. Die Villa ist eines der bekanntesten Bauwerke von Le Corbusier.

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