Während die besten Yamaha-Piloten der MotoGP-Konkurrenz davon fahren und dem Zweiradgiganten aus Iwata alle Ehre erweisen, zeigen die Japaner: Wir können auch auf vier Rädern überzeugen. Auf der Tokyo Motor Show wurde mit dem Yamaha Sports Ride Concept eine aufsehenerregende Sportwagenstudie vorgestellt.

Der Clou des Concept Cars: Die Motorsportriesen steckten in die Entwicklung der Sportwagenstudie ihre komplette Zweirad-Expertise. Für den Flitzer übernahm Yamaha den Design-Ansatz seiner Motorräder und kreierte quasi ein Bike mit Rennwagen-Proportionen. Wer sich die Studie anschaut, fühlt sich unweigerlich an ein Superbike erinnert – alleine die oben angeordneten Auspuffrohre machen einiges her. Auf leistungsrelevante Infos muss dagegen noch gewartet werden.

Leichtgewicht: nur 750 Gramm schwer

Ziel sei es, das bewährte Motorradgefühl auf vier Reifen zu verteilen. Und das gelingt den Japanern nicht nur optisch. Das Yamaha Sports Ride Concept will mit einer optimalen Gewichtsverteilung, Leichtbau-Chassis und Heckantrieb punkten. So soll das Auto lediglich 750 Kilogramm wiegen. Schlank sind auch die Proportionen: Der schnittige Sportwagen ist 3,90 Meter lang, 1,72 Meter breit und 1,17 Meter hoch. Wie viele PS sich hinter der Studie verstecken und wie schnell das Bike auf vier Rädern auf Landstraßentempo ist, darüber hüllt der Hersteller noch den Mantel des Schweigens.

Brillante "iStream"-Konstruktion

Die Chassis-Idee des Wagens stammt aus der Feder von Formel-1-Konstrukteur Gordon Murray. Bei seinem "iStream"-Konzept werden die einzelnen Paneele aus einem Carbon-Verbundmaterial auf die Basis, einen Gitterrohrrahmen, geklebt. Der flexible Baukasten soll es Yamaha ermöglichen, zukünftig auch kleine Stadtwagen oder bullige SUVs auf den Markt zu bringen.

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