Mazda stellt auf der Tuningmesse SEMA in Las Vegas mit dem MX-5 Speedster und dem Spyder gleich zwei radikale und extrem scharfe Leichtbaukonzepte auf Basis ihres Bestseller-Roadsters vor.

Mazda präsentiert auf der SEMA, der größten Fachtuningmesse der Welt, zwei ultraschicke Open-Air-Studien. Auf Basis des neuen MX-5 Roadster hat der US-Ableger der Japaner Mazda North American Operations eine Speedster- und eine Spyderversion entworfen. Mit den Studien möchte Mazda unter anderem herausstellen, dass der MX-5 die "perfekte Basis für Tuner und Teilehersteller" ist. Darüber hinaus versprechen die radikalen Leichtbaukonzepte aber optisch wie technisch vor allem jede Menge Emotionen und Fahrspaß.

Mazda MX-5 mit Bikini-Top und ohne Frontscheibe

Die Spyder-Variante des MX-5 kommt anstelle eines normalen Stoffklappdachs mit einem schnell aufgespannten Bikini-Top. Die edle Lackierung in Mercury-Silber wird unterstützt durch ein Aerodynamik-Kit aus Kohlefaser, extraleichte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und ein schickes Vollleder-Interieur. Eine Brembo-Bemsanlage und ein verstellbares Gewindefahrwerk heben beim auf 1.043 Kilo abgespeckten Spyder zusätzlich die Sportlichkeit hervor.

Noch minimalistischer zeigt sich das in Blue-Ether gehaltene MX-5 Speedster-Konzept. Mazda hat hier die Frontscheibe gleich komplett weggelassen und stattdessen lediglich einen kleinen Luftabweiser auf der Motorhaube installiert - Sturmfrisurengarantie inklusive. Türen und Sitze sind aus Kohlefaser angefertigt und drücken zusammen mit den 16 Zoll großen Leichtbaufelgen das Gewicht auf sensationelle 943 Kilogramm. Wie der Spyder erhält auch der Speedster ein verstellbares Gewindefahrwerk, das den Leichtbaurenner um 30 Millimeter absenkt.

Den Antrieb lässt Mazda bei beiden Leichtbaukonzepten unangetastet. Speedster und Spyder werden vom bekannten 2,0 Liter großen Skyactiv-G Vierzylindermotor mit 160 PS angetrieben.

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