"Pilotiert, elektrifiziert und voll vernetzt" – Audi stößt auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas das Tor zu einer neuen Welt auf. Auf einer der wichtigsten Elektronikmessen der Welt stellen die Ingolstädter bis zum 9. Januar unter anderem ein ganz neues Cockpit und einen innovativen Gesundheits-Assistenten vor.

Bildschirme, Bildschirme und noch mehr Bildschirme. Im Cockpit der Konzeptstudie Audi e-tron quattro concept integriert Audi die Weiterentwicklung des "Virtual Cockpit": das "Virtual Dashboard". Die Autobauer aus Bayern setzen dabei auf sogenannte AMOLED-Displays mit integrierter haptischer Rückmeldung.

Auf Nimmerwiedersehen, Rundinstrumente!

Einer der Bildschirme ist direkt im Sichtfeld des Fahrers integriert, wo dieser von einem hochauflösenden 14,7-Zoll-Display alle fahrzeugrelevanten Informationen ablesen kann. Die klassischen Rundinstrumente wurden komplett aus der Planung genommen.

Rechts neben dem Lenkrad ist ein weiterer Touchscreen verbaut. Hier können Insassen unter anderem das Ziel ihrer Reiseroute, Musikwünsche oder die Temperatur im Auto eingeben. Auch die Handschrift des Fahrers erkennt der 8,4 Zoll große Bildschirm. Der Innenraum der Zukunft lässt sich inzwischen wie selbstverständlich mit allen mobilen Endgeräten verbinden und dank gesteigerter Rechenleistung ist eine Ansteuerung von hochauflösenden Displays möglich.

Gesunde und fitte Fahrt

Nicht nur Infotainment soll in den Zukunftsvisionen von Audi eine Rolle spielen, auf der CES 2016 kommt auch die Gesundheit des Fahrers nicht zu kurz. Der Assistent "Audi Fit Driver" soll während der Fahrt ein hilfreicher Begleiter sein und auf das Stresslevel des Fahrers reagieren können. Dank der Informationen aus Trackern wie einer Apple Watch rät das Fahrzeug unter anderem zu einer Pause oder gibt Hilfestellung für eine richtige Atemtechnik.

Beim vorgestellten Audi e-tron quattro concept handelt es sich um ein elektrisch angetriebenes SUV, mit einer Gesamtleistung von 370 kW. Die 95 kWh-Batterie soll genügend Power für 500 Kilometer haben. Neben den genannten technischen Innovationen gehört zu den Assistenzsystemen auch ein Fahrmodus "pilotiertes Fahren", mit dem das Fahrzeug beispielsweise im Stau oder beim Einparken eigenständig das Kommando übernimmt.

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