Künftig will auch Mercedes verstärkt auf Elektromobilität setzen. Zu diesem Zweck präsentieren die Stuttgarter auf dem Autosalon in Paris ihre Elektro-SUV-Studie "Generation EQ" und gleichzeitig eine neue Submarke für Stromer.

Der Name "EQ" steht laut Mercedes für "Electric Intelligence" und beschreibt gleichzeitig Daimlers neue Submarke für Elektromobilität – ähnlich wie es bei BMW die i-Modelle tun. Und damit sich die automobile Fachwelt auch gleich etwas unter dem neuen E-Produkt aus Stuttgart vorstellen kann, rollt in Paris das Elektro-SUV Mercedes "Generation EQ" vor – frei von Emissionen, flüsterleise und extrem futuristisch.

Generation EQ – Elektro-SUV für die Zukunft

Der Mercedes "Generation EQ" ist der Vorbote einer völlig neuen Fahrzeuggeneration von Daimler. Das Elektro-SUV wird von zwei Elektromotoren angetrieben, die zusammen 408 PS mobilisieren und eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern ermöglichen sollen. In Zusammenspiel mit dem maximalen Drehmoment von 700 Newtonmeter soll das 4,70 Meter lange Elektro-SUV lediglich fünf Sekunden bis Tempo 100 benötigen. Ein Allradantrieb ist serienmäßig mit an Bord.

Rein äußerlich zeigt sich der "Generation EQ" nahezu fugenlos. Die Außenspiegel wurden durch kleine Rückfahrkameras ersetzt, die Türgriffe fallen ganz weg und Front- sowie Heckpartie wurden durch eine spezielle "Black Panel-"Technik ersetzt. Dabei handelt es sich um schwarze Hochglanzflächen, die sowohl die Rück- als auch die Frontleuchten mit LED-Technologie beherbergen und auch einen optischen Kühlergrill darstellen. Die gesamte Karosserie zeigt sich so extrem aerodynamisch für ein Fahrzeug dieser Größe. Die mächtigen 21-Zoll-Räder wirken im Vergleich regelrecht wuchtig.

In den kommenden Jahren will Mercedes unter der EQ-Marke weitere Modelle präsentieren, und bis voraussichtlich 2025 auf den Markt bringen. Mit den ersten serienreifen E-Modellen wird aber nicht vor 2020 zu rechnen sein.

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