Im Toyotas Concept-i findet eine permanente Kommunikation zwischen Fahrzeug und Fahrer statt. So zumindest stellt es sich der Hersteller mit Blick auf die Zukunft vor. Im Mittelpunkt der Studie steht der virtuelle Assistent Yui, der per Sprachsteuerung bedient wird und sogar menschliche Züge aufweisen soll.

Künstliche Intelligenz und immer ausgeklügelte Assistenzsysteme sind derzeit im Begriff den Automobilbereich zu revolutionieren. Toyota hat mit seiner Zukunftsstudie Concept-i nun eine automobile Antwort auf diese Entwicklung auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Ein virtueller Assistent namens Yui soll dabei in ständiger Kommunikation mit dem Fahrer stehen und helfen, wo er kann.

Toyota schafft Lebensqualität und Sicherheit

Sämtliche Besonderheiten der Studie zielen darauf ab, ein einzigartiges Nutzererlebnis zu schaffen und das Leben der Passagiere durch innovative Mobilitätskonzepte zu verbessern. Dazu setzt Toyota vor allem auf künstliche Intelligenz und den Assistenten Yui, der nicht nur mit den Personen im Fahrzeug kommunizieren und interagieren, sondern sogar deren Emotionen messen und deuten soll.

Ein weiteres Ziel der Studie: Mithilfe der automatisierten Assistenzsysteme ein Plus an Sicherheit für die Fahrzeuginsassen zu realisieren. Dies wird sowohl durch die verstärkte Kommunikation mit dem Fahrer als auch durch visuelle und sogar haptische Stimulation erreicht. Sogar mit dem folgenden Verkehr findet eine Kommunikation statt. So wird am Heck des Toyota Concept-i vor Richtungswechseln oder potenziellen Gefahren gewarnt.

Wohlfühlatmosphäre statt Bevormundung

Autonomes Fahren ist bereits heute ein wichtiges Thema und wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Auch darauf gibt Toyota mit dem Concept-i nun erste genauere Antworten. Bemerkenswert ist dabei die ausdrückliche Absicht, den Fahrer nicht einfach bevormunden zu wollen. Ob man lieber manuell fährt oder das Fahrzeug sich gerade autonom fortbewegen soll, liegt in der Entscheidung des Fahrers. Eine spezielle, durch Yui gesteuerte Fußraumbeleuchtung gibt dabei stets Auskunft darüber, in welchem Modus sich das Fahrzeug aktuell befindet.

Überhaupt verfügt die Studie über ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept, das stets für eine helle, warme Atmosphäre sorgen soll. Dabei können optische Reize sogar noch akustisch untermalt und auf diese Weise weiter verstärkt werden. Diese Bestrebungen beschränken sich dabei aber keineswegs ausschließlich auf den Fahrzeuginnenraum des Toyota. So erscheint Yui beispielsweise auf der Außenseite der Autotüren, um sich nähernde Personen zu grüßen.

So innovativ die Systeme der Studie auch sind, so weit sind sie noch vom Serieneinsatz entfernt. Zunächst soll einiges von dem, was das Toyota Concept-i besonders macht, in den kommenden Jahren in Japan getestet werden.

Weitere Themen
Toyota Concept-i auf der CES 2017: Wenn das Auto menschliche Züge bekommt