Normalerweise ist Toyota eher für harmonische und rundlichere Formen bekannt. Mit der Vorstellung des Toyota FT-4X Concept auf der NYIAS 2017 brechen die Japaner aber mit diesem Merkmal. Die SUV-Studie setzt auf extrem kantiges Design und konnte der Vorbote für ein neues Crossover-Modell sein.

Der US-Markt gehört zu den erfolgreichsten und wichtigsten Geschäftsfeldern von Toyota. Dementsprechend verwundert es wenig, dass sich die Japaner auf der New York International Auto Show 2017 (NYIAS) wenig zurückhaltend präsentieren. Ein Highlight setzt jetzt aber das Toyota FT-4X Concept, dass erstmals vom 14. bis zu 23. April auf der Automesse zu bestaunen sein wird. Die kantige SUV-Studie sticht aus den üblichen Modellen des Herstellers extrem heraus. Branchenkenner sehen in dem Showcar schon einen Angriff auf zwei amerikanische Gelände-Ikonen.

Toyota FT-4X Concept als neues Offroad-Modell?

Was will uns das Toyota FT-4X Concept bloß sagen? Aus Kreisen des Herstellers war bisher nur zu erfahren, dass es sich bei der Studie um ein reines Designkonzept handelt - nicht mehr, nicht weniger. Fakt ist aber, dass das SUV immerhin auf der bereits bekannten TNGA-Plattform der Japaner aufbaut, aus der bereits der aktuelle US-Bestseller Camry und das Crossover-Modell CH-R hervorgegangen sind. Von Letzterem hat das FT-4X Concept im Wesentlichen auch die Abmessungen übernommen.

Beim für Toyota durchaus untypischen Design der Studie drängt sich aber ein Verdacht auf. Ist das Konzept-SUV vielleicht doch ein Vorbote auf ein kommendes neues Geländefahrzeug der Japaner? Immerhin würde die kantige Optik in eine Nische mit dem Jeep Wrangler oder dem Jeep Renegade passen. Ford hat mit dem Comeback des Bronco bald ebenfalls wieder ein eckiges SUV in dieser Klasse im Angebot.

Auffälliges Design und moderne Technik

Auch ohne Spekulationen hinterlässt das Toyota FT-4X Concept einen gewissen Wow-Effekt. Die zweifarbig gehaltene Karosserie des Zweitürers spielt mit grafischen Formen in X-Form und erinnert dabei dennoch entfernt an den legendären Toyota FJ der 1960er Jahre. Die Japaner selbst sprechen von einem "Rugged Charm" Design - wobei "rugged" im Deutschen so viel bedeutet wie "zerklüftet". Genau dieser Eindruck bestätigt sich bei der SUV-Studie aber. Über die leicht ansteigende Seitenlinie verliert sich das Heck in einer mächtig wirkenden Doppeltür. Sie lässt sich auf Wunsch zweiteilig nach links und rechts, oder ganz klassisch in einem Stück nach oben öffnen.

Den Antrieb soll im Toyota FT-4X Concept ein bisher nicht näher spezifizierter Vierzylinder-Motor übernehmen, dessen Leistung sich der jeweiligen Fahrsituation anpasst. Ein Allradantrieb ist ebenso mit an Bord, wodurch der Offroad-Anspruch nochmals untermauert wird.

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