In New York stellt die Nobelmarke von Hyundai ein neues Luxus-SUV vor: Das Genesis GV80 Fuel Cell Concept ist das erste SUV der Submarke und soll den Brennstoffzellenantrieb endgültig salonfähig machen. Das Design des Wagens erinnert ein wenig an Bentley - nicht ohne Grund.

Auf der New York International Auto Show 2017 (NYIAS) hat Genesis erstmals eine SUV-Studie gezeigt. Das Genesis GV80 Fuel Cell Concept, das in der Fullsize-Klasse des boomenden SUV-Segments angesiedelt ist, gibt einen Ausblick auf das kommende Modellprogramm der Südkoreaner. Besonders im Hinblick auf das Design: Denn für die kraftvollen Linien der Karosserie ist niemand Geringeres als der ehemalige Bentley-Designer Luc Donckerwolke verantwortlich.

Genesis GV80 Fuel Cell Concept mit edlem Design

Der Unterbau des SUVs ist sehr massig gestaltet, während das Glashaus darüber filigran und durchaus dynamisch ausfällt. Breite Radläufe beherbergen gewaltige Leichtmetallfelgen der Größe 23 Zoll, die mit einem eigenwilligen Design die Blicke auf sich ziehen. Die Überhänge an Front und Heck sind ausgesprochen kurz gestaltet, was den dynamischen Eindruck weiter unterstreicht. Abgesehen vom trapezförmigen Kühlergrill mit Maschendrahtgitter verzichtet das Design auf große Effekte und bleibt kühl und elegant.

Selbst bei den LED-Scheinwerfern und Rückleuchten ist Zurückhaltung angesagt: Vorne gibt es doppelte, schlitzförmige LED-Strahler mit Lasertechnik. Das Heck greift dieses Thema wieder auf und kommt ebenfalls mit zwei doppelstöckigen LED-Streifen. Die Heckscheibe fällt zudem stark schräg ab und soll dem großen SUV einen leichten Coupé-Charakter verleihen. Die Heckschürze trägt einen Diffusor.

Mit Brennstoffzellen und feinem Interieur

Im Innenraum geht es genauso reduziert weiter, wie an der Außenhaut: Vier Einzelsitze und ein sehr luftiger Innenraum sollen echten Premium-Charakter versprühen. Das horizontale Armaturenbrett trägt ein riesiges Display, das sich bis zum Beifahrer zieht. Ganz zeitgemäß blickt der Fahrer auf eine volldigitale Instrumenteneinheit. Auf der breiten Mittelkonsole befindet sich lediglich ein großes Fach sowie der Wählhebel für das Getriebe. Der Mitteltunnel zieht sich bis zu den hinteren Passagieren, die neben der breiten Armauflage auch in den vollen Infotainment-Genuss kommen – in den Lehnen der Vordersitze befindet sich jeweils ein großer Touchscreen. Vorne wie hinten ist der gesamte Innenraum mit gestepptem Leder ausgeschlagen, das in Verbindung mit Elementen aus gebürstetem Aluminium besonders edel wirken soll.

Die eigentliche Revolution schlummert aber im Motorraum. Doch genau hier gibt sich der Hersteller besonders bedeckt. Zum angepriesenen Brennstoffzellenantrieb gibt es bisher keine Infos - das gilt für die Leistungsdaten genauso wie für einen möglichen Serienstatus.

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