Mini-Autos ganz groß in Mode? Was Aston Martin vor einigen Jahren bereits mit dem Cygnet zeigte, könnte doch auch was für Mercedes-Maybach sein, oder nicht? Peisert Design zeigt jetzt, wie ein solches Gefährt aussehen könnte.

Große Luxusmodelle sind der Traum vieler Autofans: sanftes Dahingleiten, komfortables Reisen, edle Materialien im Innenraum. Angesichts immer voller werdender Innenstädte und zunehmendem Platzmangel ist die Oberklasse jedoch oft eine Nummer zu groß für einen entspannten Alltagsbetrieb. Wie wäre es also, wenn die Luxushersteller zusätzlich auch ein paar Mini-Modelle in ihr Programm aufnehmen würden? Aston Martin hat vor einigen Jahren etwa den Cygnet angeboten, ein zum britischen Nobelflitzer umdesignter Toyota iQ. Sonst hat sich bisher niemand an die City-Klasse herangetraut – man baut lieber noch größere SUVs. Doch wie würde so ein Kleinwagenentwurf aussehen, wenn man in auf die Spitze treibt und an die ultimative Luxusmarke Mercedes-Maybach koppelt?

Dieser Mini ist ein Mercedes-Maybach

Designer Jan Peisert von Peisert Design hat sich dieser Idee jetzt angenommen und einen Luxus-Citycar gezeichnet, das aussieht, als ob sich Mercedes-Maybach bereits für ein solches Auto entschieden hätte. Dabei lässt der Kreative kein Detail aus: So kommt der charakteristische Monster-Kühlergrill mit den mächtigen Längslamellen ebenso zum Einsatz wie das aktuelle Schürzendesign der Luxusmarke. Schmale LED-Lichter und ein Satz riesiger Maybach-Felgen komplettieren den extravaganten Look des City-Zwergs. Am Heck macht sich ein breiter LED-Leuchtstreifen mit Maybach-Badge zwischen den Rücklichtern breit. Die Heckscheibe wird von einem schwarzen Rahmen eingefasst. Die verwendete Basis bleibt indes deutlich erkennbar: Hier steckt ein Smart Fortwo unter dem edlen Blechkleid. Das liegt immerhin auch nahe, gehört die Marke Smart fest zum Daimler-Konzern. Die kleinen Fahrzeuge könnten also für ein solches Projekt problemlos herangezogen werden.

Peisert Design belässt es allerdings nicht nur beim Umgestalten der Außenhaut. Wo zuvor das eher schlichte Plastik im Innenraum des Smarts verbaut ist, fügt der Pixeldesigner das komplette Armaturenbrett der luxuriösen Maybach-S-Klasse in geschrumpfter Version ein. Dennoch ist alles an seinem Platz: Digitalinstrumente, Navi, die vier markanten Lüftungsdüsen und das geschwärzte, großflächig verwendete Holzdekor. Selbst die Massagesitze und das Bedienpanel des XXL-Vorbilds sind in der Mittelkonsole des Kleinwagens gewandert.

Baut Maybach jemals einen Kleinwagen?

Ob das Luxuslabel von Mercedes-Benz sich jemals zu einem Kleinwagen herablässt, ist derzeit kaum vorstellbar. Preislich würde sich ein solches Vehikel zumindest deutlich absetzen vom übrigen Kleinwagenmarkt, bedenkt man, dass der aktuell erhältliche Smart Fortwo Brabus bereits mindestens 20.000 Euro kostet.

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