Standen in den vergangenen Jahren noch elektronische Systeme fürs Zuhause im Fokus der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas, interessiert sich 2014 auch die Automobilwelt immer mehr für die elektronischen Neuheiten. So mischen nun auch Apple und Google bei der Forschung zum Thema "Automobil der Zukunft" mit.

Kein Wunder also, dass auch zahlreiche Autohersteller auf der CES 2014 (7. bis 10. Januar) in Las Vegas vertreten sind. Denn Autos müssen bereits heute mit dem Smartphone vernetzt sein, um bei einer modernen Zielgruppe punkten zu können. Statt aber ausschließlich auf neue Multimedia-Lösungen zu setzen, präsentiert Audi in der Wüste Nevadas gleich ein komplettes zukunftsweisendes Auto, das Audi Sport Quattro Laserlight Concept. Dieses geht hinsichtlich des Antriebs, der Lichttechnologie, der Anzeige sowie der Bedienung neue Wege.

Audi und Google arbeiten an Android-Integration

Für die Entwicklung neuer automobiler Lösungen hat sich Google mit mehreren Autoherstellern verbündet, darunter auch Audi, und die Open Automotive Alliance gegründet. Diese sieht nicht nur die Integration von Android, des führenden Smartphone-Betriebssystems, in Fahrzeugmodelle der Zukunft vor. Die Allianz von Audi, Google und Co. geht auch einen Schritt weiter in Richtung Automobil von morgen.

Nvidia mischt bei der Entwicklung selbstfahrender Autos mit

So ist unter anderem Chip-Hersteller Nvidia der Allianz beigetreten und stellt einen neu entwickelten Prozessor für selbstfahrende Autos bereit, der erstmals in Audi-Fahrzeugen zum Einsatz kommen soll. Der Nvidia-Chip Tegra K1 ist auf die Bildverarbeitung in Fahrzeugen spezialisiert und mit der dafür notwendigen Rechenleistung ausgestattet. Er soll dabei helfen, die Bilder von Kameras auszuwerten und Assistenzsysteme so zu unterstützen. Für das Auto der Zukunft soll das einen Sicherheitsgewinn bedeuten - und einen weiteren Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren markieren.

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