Autos und Smartphones lernen zunehmend, miteinander zu kommunizieren. Der ADAC hat nun acht verschiedene Kleinwagen auf ihre Vernetzungsleistung mit drei unterschiedlichen Betriebssystemen untersucht.

In den Test schickte der Automobilclub die beliebten Kleinwagen Audi A1, Ford Fiesta, Mini Cooper (2014), Opel Adam, Peugeot 208, Renault Clio, Toyota Yaris sowie den Wolfsburger Klassenprimus VW Polo (2014). Alle Fahrzeugmodelle wurden daraufhin geprüft, wie sie sich mit dem Apple iPhone 5s, dem Samsung Galaxy S4 sowie dem Nokia Lumia 1020 vernetzen können. Die drei Smartphone-Modelle stehen stellvertretend für die drei konkurrierenden Betriebssysteme iOS, Android und Windows Phone.

Umfassende Vernetzung noch ein Wunschtraum

Das Ergebnis des ADAC lautet: Eine Universallösung für die Vernetzung von Auto und Smartphone gibt es noch nicht. Welches Handy mit welchem Kleinwagen gut kommuniziert, ist weiterhin eine Sache, die vor dem Kauf im Einzelfall zu prüfen ist. Generell sind dem Automobilclub zufolge iOS und Android besser in die meisten Multimedia-Lösungen von Kleinwagen integriert, optimal läuft jedoch noch keine Smartphone-Fahrzeug-Kombination.

Die umfangreichste Kompatibilität bietet der Mini Cooper (2014), der lediglich bei den Onlinediensten für Windows Phone und der Medienunterstützung per WLAN passen musste. Der VW Polo bietet die umfangreichste Medienunterstützung für alle drei Betriebssysteme, bietet aber beispielsweise keine Sprachsteuerung oder Onlinedienste. Alle anderen Infotainment-Systeme, die je nach Kleinwagen zwischen 300 Euro (Opel Adam) und 2.000 Euro (Audi A1 - inklusive Audiosystem) kosten, bieten weniger Dienste für gängige Smartphone-Modelle an.

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