Sie kennen bestimmt das alte Sprichwort: Wer A sagt, muss auch B sagen. Bei Mercedes passt der Satz wie die Faust aufs Auge. Weil die neue A-Klasse bereits in den Startlöchern steht, wird auch die B-Klasse nach über sechs Jahren komplett runderneuert. Ein Erlkönig zeigt jetzt, was sich ändert.

Mehr Schärfe, aber immer noch gute Sicht

Die ungefähr parallele Ablösung von A- und B-Klasse macht für Mercedes Sinn, schließlich teilen sich beide Baureihen schon jetzt den gleichen Radstand von 2,70 Meter. Und auch in den Verkaufszahlen liegt die B-Klasse mit gut 21.000 Fahrzeugen von Januar bis September 2017 nur knapp hinter der A-Klasse. Obwohl gelegentlich als bieder gescholten, holt die B-Klasse genau jene Kunden ab, die einst die hohe Sitzposition und gute Übersicht der früheren A-Klasse schätzten. Deshalb wird auch die neue B-Klasse nicht komplett umgekrempelt. Am Erlkönig erkennt man eine flacher verlaufende Motorhaube mit schärfer gezeichneten Scheinwerfern, die Heckpartie entwickelt sich gefälliger.

Vorstellung im Frühjahr 2018?

Was tut sich technisch? Auch hier kommt die Blaupause von der A-Klasse. Bedeutet: Etwas mehr Radstand sowie die neuen M-260-Vierzylinderbenziner. Hinzu kommen ein 48-Volt-Bordnetz und Startergeneratoren für eine Mild-Hybridisierung. Eine Elektrovariante gibt es übrigens bei der aktuellen B-Klasse schon seit 2014. Der 250 e wird inzwischen aber nur noch in den USA angeboten. Wann können wir die neue B-Klasse erwarten? Als wahrscheinlich gilt eine Premiere auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2018.

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