Die neueste Generation des Porsche 911 Turbo steht schon in den Startlöchern: Ende September 2013 kommt die Topversion des Elfers auf den Markt. Auch eine Cabrio-Ausgabe wird es davon wieder geben.

Wie sie aussieht, zeigen wir bereits jetzt. Unser Fotograf hat am Nürburgring einen komplett ungetarnten Erlkönig vor die Linse bekommen. In der Eifel drehte das schwarze Turbo S Cabriolet letzte Testrunden mit geschlossenem Verdeck.

Mit Allradantrieb, Hinterachslenkung und adaptiven Spoilern

Die eng geschnittene Stoffmütze dürfte weitgehend identisch mit der des 911 Carrera Cabriolet sein. Dort öffnet und schließt sich das Verdeck binnen 13 Sekunden. Den Antriebsstrang übernimmt der Open-Air-Turbo von der Coupé-Version des 911 Turbo.

Dessen aufgeladener Sechszylinder-Boxermotor holt aus 3,8 Liter Hubraum 520 PS, im Turbo S sind es sogar 560 PS. Die Kraftübertragung erfolgt stets über das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe PDK. Allradantrieb und eine Hinterachslenkung sind ebenso serienmäßig wie die adaptiven Spoiler am Bug und am Heck. Sie fahren bei 120 km/h automatisch aus. Auf Knopfdruck ist eine weitere Stellung möglich, die für erhöhte Fahrdynamik und Spurstabilität bei hohem Tempo sorgt.

Cabrio-Premiere auf der IAA 2013

Die offenen Porsche 911 Turbo und 911 Turbo S werden erstmals auf der IAA 2013 in Frankfurt (12. bis 22. September) der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu den Händlern dürften die neuen Cabrio-Modelle im ersten Quartal 2014 kommen. Bei den Preisen ist ein Aufschlag von etwa 13.000 Euro gegenüber den Coupé-Varianten zu erwarten. Demnach dürfte es bei rund 175.000 Euro losgehen.

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