Wenn zwei große Marken einen Konzern bilden, kann das Vorteile haben. Etwa, wenn es darum geht, gemeinsame Technik zu entwickeln. So auch bei Hyundai und Kia. Mal darf Kia mit einem Modell vorpreschen, mal Hyundai. Das ist auch der Fall bei den Kompakt-SUVs. In den nächsten Wochen lanciert Hyundai den komplett neuen Tucson. Davon wird auch der nächste Kia Sportage profitieren, der aber noch bis 2016 warten muss, ehe er grundlegend modernisiert wird. Schon jetzt zeigen Erlkönigbilder des Sportage, wohin die Reise geht.

Ein Hauch von Porsche

Trotz Tarnung wird deutlich, dass Kia beim Design des Sportage auf Evolution setzt. Die meisten Änderungen gibt es noch an der künftig steiler stehenden Frontpartie mit markantem "Tigernasen-Grill" und mandelförmigen Scheinwerfern im Porsche-Look. Am Heck werden die Lampen dreidimensionaler ausgeformt und bekommen LED-Technik verpasst. Als markantes Merkmal bleibt dem Sportage die hinten deutlich abfallende Dachlinie mit der breiten C-Säule erhalten. Erstmal gibt es auch einen Blick in das Cockpit zu erhaschen. Die Kommandozentrale wirkt deutlich hochwertiger und nimmt Anleihen am größeren Sorento.

Mehr Assistenten

Die Technik des nächsten Kia Sportage liefert der neue Hyundai Tucson. Das bedeutet rund drei Zentimeter mehr bei Länge und Radstand sowie eine Aufrüstung im Bereich der Assistenzsysteme. Zudem wird es LED-Scheinwerfer geben. Antriebsseitig rückt ein neuer 1,6-Liter-Turbobenziner mit 177 PS ins Programm. In Verbindung mit Allrad kann er an ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen gekoppelt werden. Die Premiere des neuen Kia Sportage wird spätestens auf dem Genfer Salon im März 2016 stattfinden, der Verkauf startet im Frühsommer.

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