Ferrari plant für das Jahr 2016 ein Update des Zwölfzylindermodells F12berlinetta. Als Name wird F12 GTO vermutet, wobei das Buchstabenkürzel für Gran Turismo Omologato (also ein Homologationsmodell für GT-Rennen) steht und an legendäre Modelle wie den 250 GTO der 60er-Jahre erinnert. Nun hat unser Fotograf einen Prototyp des Ferrari Neulings in Maranello erwischt.

Der Mund lächelt nun mehr

Das Facelift bringt besonders an Front und Heck ein überarbeitetes Design. Der Grill läuft seitlich spitz zu wie bisher, aber die Mundwinkel werden nach oben gezogen. Auf der Fronthaube gibt es statt eines Querschlitzes nun zwei seitliche Lufteinlässe. Auch drei zusätzliche Lufteinlässe über den hinteren Radkasten sind zu erkennen. Beim Heckdiffusor sind ebenfalls ein paar Änderungen zu verzeichnen.

PS rauf, Gewicht runter

Am interessantesten für die Fans dürfte sein, ob sich der Antrieb verändert. Gemunkelt wird von einer auf 780 PS erhöhten Leistung des 6,3-Liter-V12 und einem gesenkten Gewicht. Das dürfte auch die Fahrleistungen nochmal etwas steigern. Der 2013 als Nachfolger des 599 gestartete F12berlinetta mit 740 PS beschleunigt in 3,1 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 340 km/h. Der Preis des F12 könnte dann auch locker die 270.000-Euro-Marke überspringen - den F12berlinetta gibt es für 268.400 Euro.

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