Ob Mini Clubman, die BMW 2er-Vans oder der neue X1: Sie alle basieren auf der UKL genannten Frontantriebsplattform von BMW mit Quermotoren. Für manche BMW-Fans ein Sakrileg, zumal Sechszylinder hier platztechnisch keine Option sind. Doch für das Unternehmen ist UKL ein Segen, ermöglicht diese Basis doch immer weitere Modelle. Jetzt wurden im nordischen Winter die Langversion des BMW X1 und der X2 erwischt.

Der doppelte X1

Der verlängerte BMW X1 ist primär für China gedacht. Dort kommt es stark auf das Platzangebot im Fond an. Aber auch für Europa könnte ein Lang-X1 Sinn machen, um die Lücke zwischen X1 (4,44 Meter) und X3 (4,67 Meter) zu füllen. Bei der Aufspreizung der X1-Familie geht BMW ähnlich vor wie beim 2er Active und Gran Tourer. Der Radstand wächst von 2,67 Meter auf 2,78 Meter. Wie der Erlkönig zeigt, wird der Unterschied aber nicht wie bei den Vans 22 Zentimeter betragen, weil der hintere Überhang kurz bleibt.

Noch eine gefüllte Lücke

Interessant ist der Lang-X1 auch deshalb, weil seine 2,78 Radstand die Basis für den kommenden X2 sind, der ebenfalls als Erlkönig erwischt wurde. Erkennbar ist hier die deutlich früher abfallende Dachlinie, die dem Wagen ein coupéhaftes Aussehen ähnlich dem X4 verleiht. Wie dieser wird der X2 vier Türen aufweisen. Bei den Motoren sind keine Überraschungen zu erwarten: Dreizylinder als Einstieg, darüber Vierzylinder. Während der verlängerte BMW X1 noch 2016 debütieren wird, erwarten wir den X2 nicht vor 2017.

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