Bentley hat eins, Lamborghini und Rolls-Royce werden folgen, ebenso Alfa Romeo: Die Rede ist von SUVs. Selbst Hersteller, von denen es lange undenkbar schien, springen mittlerweile auf den SUV-Zug auf. Aus gutem Grund: Die geländewagenartigen Fahrzeuge sind weltweit begehrt und treiben die Stückzahlen nach oben. Ein profitables Geschäft also, dem sich auch eine Traditionsmarke wie Maserati nicht verwehren kann. Ein neuer Erlkönig zeigt kurz vor der Premiere, wie das Levante genannte SUV aussieht.

Aufgefächertes Angebot

Sukzessive verbreitert Maserati sein Modellangebot, bestes Beispiel ist der Ghibli. Mit ihm konkurrieren die Italiener gegen den BMW 5er und den Audi A6. Neu ist die Idee eines Maserati-SUVs nicht, bereits 2011 zeigte man die Studie Kubang. Von ihr übernimmt die unter dem Namen Levante geplante Serienversion die nach hinten stark abfallende Dachlinie und das ausgeprägte Heck. Auch die am Ende der hinteren Seitenfenster ansteigende Fahrzeugflanke ist ein Kubang-Element.

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Hinsichtlich der Technik des Levante arbeitet Maserati mit Alfa Romeo zusammen, damit beide Firmen ihr SUV-Portfolio ausbauen können. Denkbar ist die Nutzung der neuen Giulia-Plattform, weil der Levante nicht so lang erscheint wie der gut fünf Meter messende Maserati Ghibli. Von ihm werden aber die Motoren übernommen, also Benziner mit 330 und 410 PS und ein 275 PS starker Diesel. Genaueres werden wir Anfang März 2016 auf dem Genfer Autosalon erfahren, wo der Maserati Levante debütiert.

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