E-tron, MR2, Pajero, i-MiEV und Co: Manche Modellnamen sind schon leicht anrüchig. Schon etwas besser ist da Arona, das erinnert nur an eine Zahnpasta und wirkt damit zumindest hygienischer. Das Kunstwort steht für das neue kleine SUV von Seat. Unser Erlkönigfotograf hat den Wagen nun bei Wintertests erwischt.

Leicht pummelig

Der noch stark getarnte Prototyp ist offenbar in nördlichen Gefilden in einem englischsprachigen Land unterwegs - wahrscheinlich also Alaska oder Kanada. Auf den Bildern sind die Proportionen des Wägelchens schon recht gut zu erkennen: Das Auto wirkt wie ein hochgelegter Kleinwagen und ist deutlich weniger pummelig als etwa ein Opel Mokka X. Die dreieckige Grafik der LED-Rückleuchten ist ebenfalls gut zu erkennen.

Auf der gleichen Basis wie geplantes Polo-SUV

Bisher hat Seat mit dem Ateca nur ein einziges SUV-Modell auf dem Markt. Mit nur 4,36 Meter gehört dieser schon zu den kleineren SUVs. Doch Seat will offenbar zunächst nicht oben, sondern unten anstückeln und bringt 2018 ein Kleinwagen-SUV. Es soll etwa gleichzeitig mit dem Polo-SUV starten und auf der gleichen Plattform basieren. Geht man von der Studie T-Cross Breeze (Genfer Autosalon 2016) aus, könnten beide Neulinge etwa 4,13 Meter lang sein. Sie werden nicht auf dem aktuellen, sondern dem neuen Polo basieren, der ebenfalls 2018 starten soll - denn die aktuelle Generation ist bereits seit 2009 auf dem Markt. Zu den Konkurrenten werden Autos wie der Peugeot 2008 oder der Renault Captur zählen. Der Opel Mokka X ist mit 4,28 Meter schon größer, der 4,14 Meter große Nissan Juke deutlich extrovertierter.

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