Tschüss Picasso, es lebe der neue Citroën C3 Aircross! Bei PSA ersetzt man einen Minivan erneut durch ein schickes SUV – so geschehen bei Peugeot, jetzt auch bei Citroën. Das neue kompakte SUV der Marke mit dem Doppelwinkel gefällt durch viel Farbe und soll auch in Sachen Komfort, Variabilität und Technik eine gute Figur machen.

Die "SUVisierung" im PSA-Konzern geht in die nächste Runde: Wer früher einmal den Citroën C3 Picasso fuhr, soll künftig in den neuen Citroën C3 Aircross einsteigen. Das Kompakt-SUV, das sich mit dem Opel Crossland X eine Plattform teilt, gibt äußerlich zwar das robuste SUV, soll die inneren Werte eines Minivans jedoch beibehalten. Dazu gehören etwa die verschiebbare Rückbank, der umlegbare Beifahrersitz und das große Kofferraumvolumen von bis zu 1.289 Liter (410 bis 520 Liter im Normalzustand).

Citroën C3 Aircross mit frischem Design

Das Auto gerät mit seinen 4,15 Metern Außenlänge zwar recht kurz, baut mit 1,64 Metern in der Höhe aber recht stattlich. Damit soll der Innenraum dem eines "echten" Kompakt-SUVs in nichts nachstehen. Überhaupt soll es auf Wunsch sehr gediegen im neuen C3 Aircross zugehen: Breite Sitze, große Beinfreiheit und weiche Oberflächen gehören zum Standard, ein Panorama-Glasschiebedach gibt es optional. Das übrige Dach kann zudem in vier verschiedenen Farben geordert werden. Auch sonst versprechen die Franzosen bis zu 90 Optik-Optionen für den individuellen Auftritt des eigenwilligen SUVs: Dachreling, Außenspiegelkappen, hintere Seitenscheiben, Scheinwerfereinfassungen und Radnaben – hier geht es auf Wunsch ganz schön bunt zu.

Unter der stylishen Hülle werden die gleichen Motoren arbeiten, die man auch schon aus dem Opel Crossland X kennt. Der 1,2 Liter große Dreizylinder-Benziner beginnt bei 82 PS und ist mit bis zu 130 PS zu haben. Der 1,6 Liter Dieselmotor kommt mit 99 oder 120 PS. Eine Sechsgang-Automatik ist vorerst nur für den 110 PS starken Benziner zu bekommen, ansonsten setzt der Franzose auf die Handschaltung mit fünf oder sechs Gängen. Über Fahrleistungen und den Spritverbrauch der Triebwerke ist bislang noch nichts zu erfahren.

Kein Allradantrieb, dafür volle Assistenz

Einen Allradantrieb bekommt der neue C3 Aircross zwar nicht, doch beim Thema Fahrassistenten greift man bei Citroën richtig zu: Aktive Notfallbremse, Fernlichtassistent, halb automatischer Parkassistent, Spurhaltewarner, Totwinkelsssistent oder Müdigkeitswarner mit Kameraüberwachung – auf Wunsch kann der Wagen mit dem vollen Programm ausstaffiert werden. Sogar ein Head-up-Display hat man im Regal. Die Verkehrsschilderkennung kann die gelesenen Daten überdies an den Tempomat weitergeben. Konnektivität gibt es durch Android Auto, Apple Carplay und eine induktive Ladeschale für das Smartphone.

Ab November 2017 sollen die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden – der Preis des C3 Aircross ist noch nicht bekannt.

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