Mit der Rückkehr des Audi RS 4 Avant feiert auf der diesjährigen IAA in Frankfurt der Urahn aller RS-Modelle sein Comeback. Bei quattro-Allradantrieb, V6-Biturbo und 450 PS bleiben keine Fragen offen. Der neue RS 4 Avant ist auf der Überholspur.

Die A4-Kunden mussten lange Warten, aber es hat sich gelohnt. Auf der IAA in Frankfurt (14. bis 24. September) präsentierten die Ingolstädter den neuen Audi RS 4 Avant. Zuletzt war der die RS-Ikone (seit 1999) bis 2015 zu bekommen. Mit dem Comeback nach zwei Jahren Pause darf nun bei voller Alltagstauglichkeit endlich wieder Gas gegeben werden, bis der Begrenzer eingreift. Optisch wie technisch gibt es dabei keine großen Überraschungen. Der Power-Kombi setzt schlichtweg auf das ultimative Rundum-sorglos-Paket.

Audi RS 4 Avant mit Souveränität in allen Lebenslagen

Allen voran die Verbindung von massiver Leistung und hohem Alltagsnutzen macht die RS-Modelle nach wie vor für viele Kunden attraktiv. Und der neue Audi RS 4 Avant hat von beidem viel zu bieten. Den Antrieb übernimmt in der Neuauflage ein 2,9 Liter großer V6-Biturbo mit 450 PS und 600 Newtonmeter maximalem Drehmoment. In Verbindung mit dem serienmäßigen quattro-Allradantrieb spurtet der Premium-Kombi in nur 4,1 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit wird wie üblich bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Wer sich für das optionale RS-Dynamikpaket entscheidet, darf mit bis zu 280 Sachen unterwegs sein.

Mit einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 8,8 Liter pro 100 Kilometer liegt die Neuauflage 17 Prozent unter dem Vorgängermodell. Die Effizienzsteigerung ist unter anderem der neu abgestimmten Achtstufen-tiptronic mit kürzeren Schaltzeiten zu verdanken. Mit einem Leergewicht von 1.790 Kilogramm hat der neue RS 4 Avant zudem um 80 Kilo abgespeckt.

Zu den weiteren Vorzügen des neuen RS 4 Avant zählt das obligatorische RS-Sportfahrwerk, das den Kombi im Vergleich zum serienmäßigen A4 mit Sportfahrwerk um weitere sieben Millimeter absenkt. Optional stehen zudem ein Sportdifferenzial an der Hinterachse, eine Erweiterung des RS-Sportfahrwerks um das bekannte Dynamic Ride Control (DRC), eine Keramikbremse sowie eine RS-spezifische Dynamiklenkung zur Auswahl.

Muskelspiele und Rennatmosphäre ab 79.800 Euro

Rein optisch setzt Audi bei der Neuauflage auf die typischen RS-Merkmale. Dazu gehören eine neue Frontschütze mit großzügigen Lufteinlässen und abgeflachtem Singleframe-Grill, um 30 Millimeter verbreiterte Radkästen sowie ein Diffusoreinsatz, ein Dachkantenspoiler und die obligatorisch ovalen Endrohre am Heck.

Im Innenraum gibt es Sportsitze mit optionaler Wabensteppung, ein unten abgeflachtes Multifunktions-Sportlenkrad und jede Menge RS-Embleme, unter anderem auf den Einstiegsleisten und auf der Schaltkulisse. Audis Virtual Cockpit und das Head-up-Display informieren zusätzlich über G-Kräfte, Reifendruck und Drehmoment. Spezielle Optikpakete mit Carbon- und Aluminiumanbauteilen runden das Angebot ab.

Der neue Audi RS 4 Avant kann ab Herbst dieses Jahres bestellt werden. Der Basispreis liegt bei 79.800 Euro. Anfang 2018 sollen die ersten Modelle dann zu den Händlern rollen.

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