Kia hat sein größtes SUV gründlich überarbeitet: Der geliftete Kia Sorento ist ab sofort bestellbar und will bereits in der Basisversion mit umfangreichen Extras auf sich aufmerksam machen. Wie alle Kia-Modelle kommt auch der neue Sorento wieder mit 7-jähriger Herstellergarantie. Ist das SUV eine echte Alternative zu Touareg und Co.?

Mit dem Facelift des Kia Sorento überarbeitet der südkoranische Hersteller ein Modell, das sich auf dem deutschen Markt zumeist mit deutlich teureren Konkurrenten messen muss. Zu den Neuerungen gehören ein überarbeitetes Außen- und Innendesign, die Sportausführung GT Line, eine Acht-Stufen-Automatik sowie neue Infotainmentsysteme und Sicherheitstechnologien. Die modellgepflegte Variante kann ab sofort zu Preisen ab 34.990 bestellt werden und dürfte damit den einen oder anderen Autokäufer ins Grübeln bringen: Ein Fullsize-SUV zum Preis eines herkömmlichen Kombis? Der Sorento hat immerhin schon in der Basisausstattung einiges zu bieten.

Kia Sorento Facelift mit erweiterter Serienausstattung

So sind etwa Klimaanlage, Sitzheizung vorn und hinten, beheizbares Lederlenkrad, ein Audiosystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen, Rückfahrkamera, Geschwindigkeitsregelanlage, Parksensoren hinten, elektrisch anklappbare und beheizbare Außenspiegel, LED-Tagfahrlicht und 17-Zoll-Leichtmetallräder grundsätzlich an Bord. Insgesamt ist das SUV in fünf verschiedenen Ausstattungsoptionen erhältlich.

In der 51.690 Euro teuren Topversion "Platinum Edition" (2.2 CRDi AWD Automatik Platinum Edition) kommt das Modell mit kompletter Lederausstattung, elektrisch verstellbaren Sitzen, Sitzventilation vorn, Premium-Soundsystem von Harman/Kardon, Parkassistent, 360-Grad-Rundumsichtkamera, adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage, autonomem Notbremsassistenten, Spurwechselassistent, Querverkehrwarner und Verkehrszeichenerkennung. Darüber hinaus gibt es Voll-LED-Licht, ein 8-Zoll-Navigationssystem und eine induktive Smartphone-Ladestation. Auf der Assistenzseite kann die höchste Ausstattungslinie mit Fernlichtassistent, aktivem Spurhalteassistent, Müdigkeitswarner und Bergabfahrhilfe aufwarten.

Wenig Auswahl beim Antrieb

Weniger prall gefüllt ist die Tabelle mit den verfügbaren Antriebsvarianten: Nur einen einzigen Motor, einen Diesel, bieten die Koreaner hierzulande an. Der kommt mit 2,2 Litern Hubraum und 200 PS und soll das SUV in rund 10 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Allradversionen schaffen diese Disziplin sogar in 9,4 Sekunden. Gekoppelt ist der Motor an das neue Achtstufen-Automatikgetriebe, dass in höheren Ausstattungslinien auch per Lenkradpaddel bedient werden kann.

Neben der Basis- und der Luxusversion ist erstmals die 49.690 Euro teure "GT Line"-Ausführung für den Sorento erhältlich. Sie kommt mit einem ähnlich hohen Ausstattungsniveau wie die "Platinum Edition", gibt sich aber vor allem äußerlich an einem dezenten Sportdress zu erkennen: LED-Nebelscheinwerfer im Ice-Cube-Design, rot lackierte Bremssättel, Seitentrittbretter, ein Doppelrohrauspuff und ein dezentes "GT Line"-Emblem am Heck machen den Sorento zum Familienmitglied der leistungsstarken GT-Modelle der Marke Kia.

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