Ein Rennwagen für die Straße: Mit dem neuen Radical RXC bringt der britische Hersteller ein neues Supergeschoss heraus. Er ist kompromisslos auf Sportlichkeit getrimmt und kann ohne Weiteres auch auf der Rennstrecke bewegt werden. Das Design erinnert an die LMP-Rennwagen aus Le Mans.

Dreieinhalb Jahre hat die Entwicklung des Radical RXC in Anspruch genommen, herausgekommen ist ein kompromissloser Sportwagen für die Rennstrecke. Bereits auf den ersten Blick werden die Anleihen zum Motorsport offenbar - der RXC orientiert sich beim Design stark an den Rennwagen aus Le Mans. Aber er sieht nicht nur schnell aus, sondern ist es auch.

Unter der Haube sitzt ein Ford-Aggregat

Nach rasanten 2,8 Sekunden knackt der Radical RXC Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 280 km/h. Möglich macht das ein 380 PS starker Sechszylinder mit 3,7 Litern Hubraum, eine modifizierte Variante des Motors aus dem Ford Mustang. Übertragen wird die Kraft mittels eines sequenziellen Siebengang-Getriebes. Mit der Karosserie des Flügeltürers hat der Motor leichtes Spiel, sie wiegt dank der umfangreichen Einarbeitung von Leichtbaumaterial lediglich 998 Kilogramm.

Preis des Supersportwagens: 144.000 Euro

In dem neuen Sportwagen, von dem es auch eine reine Rennvariante gibt, sieht das Unternehmen den Höhepunkt der Unternehmensentwicklung. "Es ist das Fahrzeug, das wir schon immer bauen wollten", so Phil Abbott, Leiter des Projekts. Ihm zufolge würde der Radical RXC wesentlich teurere GT-Fahrzeuge bei Weitem übertreffen.

Trotz der Orientierung am Motorsport hat der Sportwagenbauer dem Radical RXC ein wenig Restkomfort belassen. Multifunktionslenkrad, Servolenkung und eine Klimaanlage gehören zur Ausstattung. Den Radical RXC gibt es ab 144.000 Euro.

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