Bugatti, Pagani, Koenigsegg - die Größen im Supersportwagengeschäft stammen mit wenigen Ausnahmen alle aus Europa. Ginge es nach Trion Supercars, einem erst 2012 gegründeten Unternehmen, soll sich das bald ändern. Mit dem angeblich 2.000 PS starken Nemesis plant der Autobauer einen Angriff auf Bugatti Veyron und Co.

Für dieses Vorhaben hätte die Modellbezeichnung des ersten Trion-Modells nicht besser gewählt sein können: Nemesis ist eine Anspielung auf die griechische Göttin des "gerechten Zorns" - und diesen Zorn der Amerikaner sollen nun vornehmlich die europäischen Supersportwagenschmieden zu spüren bekommen. Dafür hat der Hersteller sein Hypercar mit einem "Predator"-Modus ausgestattet. Geht der Trion Nemesis auf Raubjagd, werden Fahrzeughöhe, Federung, Auspuffsound und Drehzahlbegrenzung angepasst - dem Bugatti Veyron will das Fahrzeug so die Rücklichter zeigen.

Fahrwerte noch mit Vorsicht zu genießen

Dafür verantwortlich ist laut Hersteller ein kraftvoller V8-Biturbo, der mehr als 2.000 PS leistet. So ausgerüstet sprintet der Trion Nemesis angeblich in wahnsinnigen 2,8 Sekunden auf Tempo 100, maximal soll der Supersportler mehr als 270 mph - also über 434 km/h - erreichen. Noch hält der Bugatti Veyron Super Sport mit 431,072 km/h den offiziellen Rekord für das weltweit schnellste Serienauto.

Allerdings ist noch unklar, wann der Trion Nemesis auf den Markt kommen soll bzw. ob er dies überhaupt tut. Denn wie das Fachportal "Motor Authority" berichtet, sind die Pläne für den Supersportler bislang rein digitaler Natur. Darüber hinaus verfüge das Unternehmen nicht einmal über eine eigene Produktionsstätte. Wie Prototypen gebaut und zur Serienreife entwickelt werden könnten, ist derzeit also noch ein Rätsel.

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