Während die deutschen Premiumhersteller in den USA kräftig wachsen, sind die Absätze von VW in den Vereinigten Staaten seit geraumer Zeit rückläufig. Die Modelle von Volkswagen gelten jenseits des Atlantiks als überholt und veraltet. Damit sich das ändert, hat VW das Midsize-SUV CrossBlue entwickelt. Der Verkauf auf dem US-Markt soll Ende 2016 starten.

Der speziell auf amerikanische Vorlieben zugeschnittene VW CrossBlue hat grünes Licht für die Serienproduktion bekommen. Das teilte der deutsche Autobauer am Montag in Wolfsburg mit. Um den Marktstart 2016 realisieren zu können, investiert Volkswagen rund 900 Millionen US-Dollar - etwa 643 Millionen Euro - in das US-Werk Chattanooga. Insgesamt 2.000 neue Jobs sollen am Standort entstehen. Mit dem Midsize-SUV hofft der Konzern, dem jährlichen Absatzziel von 800.000 verkauften Volkswagen in den USA bis 2018 einen bedeutenden Schritt näher zu kommen.

Tiguan XL mit bis zu sieben Sitzplätzen

Die für den nach China zweitwichtigsten Pkw-Markt der Welt entworfene Studie CrossBlue stellte VW erstmals auf der Detroit Motor Show Anfang 2013 vor. Das auch Tiguan XL genannte Midsize-SUV präsentierte sich noch geräumiger als der Touareg, setzt aber ebenso auf die Plattform des Modularen Querbaukastens. Antriebsseitig dürfte VW daher auch auf bekannte Aggregate setzen. Die Studie war als Plug-in-Hybrid konzipiert, der auf eine Systemleistung von 306 PS kam, aber nur 2,1 Liter Diesel auf 100 Kilometern verbrauchen sollte. Für nähere Details zu Motoren oder Preisen ist es derzeit allerdings noch zu früh.

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