Der Amerikaner Ferris Rezvani erfüllt sich mit dem Supersportwagen Rezvani Beast einen Sportwagen-Traum. Angefeuert wird die "Bestie" von einem 500 PS starken Vierzylinder-Turbomotor.

Erst vor rund einem Jahr hat der Amerikaner Ferris Rezvani seine Firma Rezvani Motors in Kalifornien gegründet. Sein Ziel: Er wollte seinen ganz persönlichen Supersportwagen bauen. Dieser ist jetzt fertig und hört auf den klangvollen Namen Rezvani Beast. Die Basis für das Roadster-Geschoss, das gänzlich auf ein Dach verzichtet, stellt der dabei der superleichte Sportwagen Ariel Atom 3. Für das ungewöhnliche Design des Rezvani Beast zeichnet der Designer Samir Sadikhow verantwortlich, der bereits für andere namhafte Hersteller wie Aston Martin und Ferrari tätig war.

500 PS verteilt auf 748 Kilogramm

Mit einem Leergewicht von gerade einmal 748 Kilogramm ist der Rezvani Beast zwar 136 Kilo schwerer als der Ariel Atom 3, aber trotzdem noch ein extremes Leichtgewicht. Für den Antrieb im Prototypen sorgt ein 2,4-Liter-Vierzylinder-Turbomotor von Honda. Das Aggregat leistet im Beast stolze 500 PS und leitet die Kraft direkt an die Hinterräder weiter.

Dass es sich beim Rezvani Beast um einen reinrassigen Sportwagen handelt, zeigen auch die Fahrwerte. Für den Sprint von 0 auf Tempo 100 vergehen gerade einmal 2,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 270 km/h.

Radikales Design ohne Dach

Neben den rasanten Fahrleistungen besticht der Rezvani Beast vor allem durch sein futuristisches und radikales Design. Die gesamte Karosserie wurde aus Carbon gefertigt. Auf das Dach wird aus Gewichts- und Fahrspaßgründen direkt verzichtet. Lediglich eine superflache Windschutzscheibe trennt den Fahrer vom Orkan im Gesicht. Die Frontpartie erinnert durch die Keilform und die schmalen Scheinwerfer ein wenig an die aktuellen Lamborghini-Modelle. Breit ausgestellte, kantige Kotflügel und die muskulöse Seitenlinienführung enden in einem extrem schnittigen Heck, das mit einem riesigen Diffusor und einem oberarmdicken zentralen Endrohr aufwartet. Die dynamischen Leichtmetallfelgen messen 19 Zoll.

Rennwagen-Innenleben ohne Komfort

Auf Komfort müssen die zukünftigen Besitzer des Rezvani Beast allerdings verzichten. Der Innenraum könnte minimalistischer kaum sein - zwei ungepolsterte Carbon-Schalensitze laden nicht gerade auf Langstrecken ein. Ein zentrales Digitaldisplay hinter einem abgeflachten Carbon-Sportlenkrad informiert über die fahrrelevanten Informationen. Ein großes TFT-Display in der Mitte des Armaturenbretts dient als Infotainmentsystem und kann immerhin mit Apples CarPlay kombiniert werden.

Das Biest auf Rädern soll laut Hersteller in einer Kleinserie entstehen und 165.000 US-Dollar (umgerechnet rund 146.000 Euro) kosten. Die Bauzeit beträgt nach Bestellung rund acht bis zwölf Wochen.

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