Vor wenigen Jahren schien es noch utopisch, dass ein Auto aus dem Drucker in Serie produziert wird. Der LM3D Swim von Local Motors könnte die Autoindustrie jetzt auf den Kopf stellen: Das US-Unternehmen hat eine geplante Markteinführung für 2017 angekündigt.

Der LM3D Swim wäre das erste Serienfahrzeug, dass zum Großteil aus einem 3D-Drucker kommen würde. Laut Herstellerangaben soll das 3D-Druckverfahren bei bis zu 90 Prozent der Bauteile zum Einsatz kommen. Einige separat produzierte Aggregate seien notwendig, um die für eine Straßenzulassung notwendigen Sicherheitstests bestehen zu können.

Hohe Individualität

Sollte eben jenes Zulassungsverfahren reibungslos verlaufen, sind die US-Boys guter Dinge, den anvisierten Launch im Jahr 2017 einhalten zu können. Local Motors plant zudem, in Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee eine neue Produktionshalle zu errichten.

Ein Clou des LM3D Swim sollen die vielen Optionen sein, das Fahrzeug individuell zu gestalten. "Die Autos können radikal unterschiedlich aussehen, werden aber auf derselben Plattform basieren", so Local Motors.

Vorbesteller gehen in Stellung

Bei, LM3D Swim handelt es sich um einen leicht modifizierten Entwurf von Kevin Lo, der als Sieger aus einem Designer-Wettbewerb hervorgegangen war. Unter anderem riesige Lautsprecher wurden aus der Planung genommen.

Der aktuell kalkulierte Verkaufspreis vom LM3D Swim liegt bei 53.000 US-Dollar (49.000 Euro), so Local Motors. Reservierungen sollen ab Anfang des kommenden Jahres möglich sein.

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