Manchmal ist weniger mehr: Der Vanderhall Laguna fährt mit nur drei Rädern vor und wirkt etwas kurz geraten. Hinter dem ungewöhnlichen Fahrzeug versteckt sich jedoch ganz viel Power – und ein saftiger Preis.

Was haben sich die Macher des Vanderhall Laguna eigentlich dabei gedacht, als sie dieses bizarre Dreirad entworfen haben? Ziel war es, ein Exemplar zu konstruieren, das sowohl die Vorteile von einem Auto als auch von einem Motorrad miteinander verbindet, erklärt Vanderhall-Gründer Steve Hall im "Spiegel". Der größtmögliche Fahrspaß stand dabei im Zentrum der Überlegungen.

Leichtes und schnelles Spaßmobil

Der kompakte Flitzer kommt mit Fahrleistungen daher, die einem Motorrad zuzuordnen wären. Gemeint ist unter anderem das Verhalten in den Kurven, aber auch die Kombination aus Leicht- und Schwergewicht: Der Vanderhall Laguna ist 703 Kilogramm leicht, aber 200 PS stark. Die PS-Power ermöglicht einen Sprint auf Tempo 100 in 4,5 Sekunden und die Tachonadel macht erst bei der 220er-Marke halt.

Der Flitzer bietet Platz für zwei Passagiere, die mehr oder weniger bequem nebeneinandersitzen können, er liegt laut Hersteller sicher auf der Straße und ein Helm ist nicht notwendig. Die sicherheitsrelevanten Aspekte übernehmen dafür Anschnallgurte und Überrollbügel – alles Eigenschaften, die eher einem Auto zuzuordnen sind.

Fahrspaß zu einem stolzen Preis

Unter der Kohlefaserkarosserie hat Vanderhall einen Opel-Motor verarbeitet. Genauer gesagt handelt es sich um einen aufgemotzten 1,4-Liter-Vierzylinder mit Turbotriebwerk. Die Power des Laguna wird über ein automatisches Sechsganggetriebe auf die Straße übertragen.

Das Dreirad, das offiziell als Motorrad eingestuft wird, ist ab sofort verfügbar und wird ab Mai wahrscheinlich erstmals als Serienfahrzeug in den USA vom Band rollen. Die Amis müssen für die Mischung aus Motorrad und Sportwagen stolze 77.000 Dollar (rund 70.000 Euro) berappen. Ein Notfall-Hardtop ist für das ungewöhnliche Mobil übrigens auch erhältlich.

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