Bentley wertet sein Topmodell auf: Der Mulsanne bekommt ein Facelift mit neu gestalteter Front, leichten Retuschen am Heck und einem technischen Kniff für die Reifen, der für noch mehr Ruhe im Innenraum sorgen soll.

Die britische Edelmarke kümmert sich um ihr Flaggschiff: Mit dem Mulsanne wildert Bentley trotz der exorbitanten Preise in Gefilden der Maybach-S-Klasse und dem BMW 7er. Und die bieten neuestes Infotainment und jede Menge Fahrerassistenz. Nach sechs Jahren Bauzeit wird der Luxusgleiter deshalb umfangreich aufgefrischt und bietet neben einem neuen Touchscreen in der Mittelkonsole zwei herausnehmbare Tablets an den Rückseiten der Vordersitze, die mit einem Android-Betriebssystem ausgestattet sind.

Mulsanne als Speed- oder Langversion verfügbar

Die Front kommt nun mit einem noch breiteren Kühlergrill daher, die Scheinwerfer erhalten leichte Veränderungen. Unverändert geblieben ist der 6,75 Liter große V8 mit 512 PS. Der Mulsanne ist neben der normalen Version auch als Chauffeur-Variante mit "Extended Wheelbase" zu haben, also mit einem längeren Radstand. Auf 537 PS erstarkt hingegen der Mulsanne Speed, der – wohl für Selbstfahrer gedacht – eine gewisse Fahrdynamik an den Tag legen soll, soweit man dies mit einer 2,6 Tonnen schweren Limousine erreichen kann.

Ein Novum in allen Modellen hingegen ist eine spezielle Schaumstoffeinlage in den Reifen, die laut Bentley für eine Geräuschreduzierung im Innenraum von bis zu vier Dezibel sorgen soll. Preise sind bislang nicht bekannt. Bisher waren für die Standardversion des Mulsanne mindestens 300.000 Euro fällig.

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