Hyundai überarbeitet kurz nach der Modellpflege des kleineren Bruders Santa Fe auch das ausgewachsene Familien-SUV Grand Santa Fe. Die größten Änderungen des Topmodells finden sich unter dem Blech.

Das größte SUV von Hyundai erhält mit dem aktuellen Facelift jetzt auch das neue Gesicht der Marke. Der Grand Santa Fe strahlt ab sofort aus neuen, schmaleren Klarglasscheinwerfern mit markantem LED-Tagfahrlicht. Die Front- und Heckschürze zeigen zusammen mit dem Kühlergrill ein dynamischeres Design als der Vorgänger. Die Hauptmerkmale des neuen Flaggschiffs befinden sich jedoch unter dem nachgeschliffenen Blechkleid: So halten etwa ein radargestütztes Auffahr- sowie ein Querverkehrwarnsystem Einzug in das SUV. Darüber hinaus kann der Wagen ab sofort auch automatisch quer einparken, wobei die Kameras auf Wunsch eine 360-Grad-Vogelperspektive des Fahrzeugs auf dem Display zum sicheren Rangieren im engen Stadtverkehr zeigen.

20 Zentimer länger als der Santa Fe

Der Grand Santa Fe ist mit über 20 Zentimeter mehr Außenlänge gegenüber dem Santa Fe ein Fullsize-SUV nach europäischen Maßen und bietet mit bis zu drei Sitzreihen auch mal Platz für sieben Passagiere oder – bei umgeklappten Sitzen – 1.680 Liter an Stauraum. Damit tritt er hierzulande gegen Konkurrenten wie etwa den VW Touareg oder den neuen Ford Edge an.

Beim Antriebsstrang lassen die Koreaner dem Kunden keine wirkliche Wahl: Der einzig verfügbare Motor ist ein 2,2 Liter großer Diesel mit ordentlichen 200 PS und 440 Newtonmeter Drehmoment. Gekoppelt ist der Vierzylinder grundsätzlich an ein Sechsgang-Automatikgetriebe. Die Preise für den neuen Hyundai Grand Santa Fe beginnen in der Basisausstattung bei 47.800 Euro.

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