Kurz nach dem Facelift des Skoda Octavia präsentiert der Hersteller auch den neuen Skoda Octavia Scout. Der Kompakt-Kombi im SUV-Look kommt mit serienmäßigem Allradantrieb und einer robusten Optik. Schon für den Basisdiesel gibt es jetzt ein Doppelkupplungsgetriebe.

Als Automarke, die ihre Autos damit bewirbt, besonders viele praktische Details zu vereinen, bietet Skoda den neu gestalteten Octavia natürlich auch wieder als Scout-Modell an. Das um 30 Millimeter höhergelegte Fahrwerk des auf dem Octavia Kombi basierenden Fahrzeugs soll es auch mit gröberem Gelände aufnehmen können. Klettertouren in der Kiesgrube dürften damit zwar nicht drin sein, aber unebene Waldwege, verschneite Pisten und matschige Wiesen sollten den Octavia Scout vor weit weniger Probleme stellen. Immerhin ist die helfende Hand namens Allradantrieb serienmäßig mit an Bord.

Skoda Octavia Scout mit kräftigen Motoren

Und das ist nicht das einzige Offroad-Gimmick, dass der hemdsärmelige Octavia zu bieten hat. Ebenfalls serienmäßig sind auch elektronische Differenzialsperren an Vorder- und Hinterachse. Die bei Skoda "EDS" genannten Sperren sollen volle Traktion auch auf rutschigen Untergründen gewährleisten. Für die Wald- und Wiesentour ist darüber hinaus eine Offroad-Funktion verfügbar. Unter der Haube arbeitet wahlweise entweder ein Benzinmotor oder einer der beiden verfügbaren Dieselaggregate. Den Einstieg markiert dabei der 2.0 TDI mit 150 PS. Er ist erstmals auch mit dem schnell schaltenden Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe aus dem VW-Regal erhältlich. Damit soll ein Durchschnittverbrauch von fünf Litern Dieselöl auf 100 Kilometern möglich sein.

Darüber rangiert der kraftvolle 2.0 TDI mit 184 PS – bekannt aus dem Octavia RS sowie dem VW Golf GTD. Mit einem Standardsprint in 7,8 Sekunden und einer Topspeed von 219 km/h ist er der flotteste im Bunde der Octavias. Wer anstelle der Selbstzünder lieber zu einem Benzintriebwerk greift, bekommt mit dem 1.8 TSI einen stattlichen Motor zur Seite gestellt: Die 180 PS sollen den Octavia Scout kaum langsamer fortbewegen können, als der starke Diesel. Lediglich der Verbrauch ist hier mit angegebenen 6,8 Litern etwas höher.

Neue Optik und neue Fahrassistenten

Auf den ersten Blick zu erkennen ist natürlich die aktuelle Optik des Skoda Octavia Scout. Der Wagen erhält ebenfalls das neue "Vieraugen"-Gesicht, das so manchen Betrachter an die alte E-Klasse erinnert. Neue LED-Technik soll für beste Sicht bei geringem Strombedarf sorgen. Der Innenraum des Facelift-Modells wirkt mit dem optionalen 9,2-Zoll-Monitor deutlich moderner. Auch bei den Assistenzsystemen kann das Auto punkten: Ob Totwinkelwarner, City-Notbremse oder der Trailer-Assistent, der mit einem Anhänger im Schlepptau eigenhändig rangieren kann – der Octavia Scout kann mit viel neuer Technik ausgerüstet werden. Zu den Preisen hat sich Skoda noch nicht geäußert. Bisher war der Offroad-Octavia für rund 29.000 Euro zu haben.

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