Kurz nach der Vorstellung des AMG GT C Roadster präsentiert der Haustuner von Mercedes-Benz den neuen AMG GT C als Coupé. Der Sportwagen erhält nicht nur einen Optik-Feinschliff, mit 557 PS ist er auch näher am Nürburgring-Rekordhalter AMG GT R als die bisherigen Modelle. Zunächst gibt es das Auto nur als exklusive Edition 50.

Mercedes-AMG poliert sein heißestes Pferd im Stall mächtig auf: Der neue AMG GT C ist der bislang stärkste Sportler der GT-Reihe, sieht man einmal von der Rennstrecken-Version AMG GT R ab. Dass der modifizierte GT C dennoch ziemlich viel vom GT R geerbt hat, sieht man schon auf den ersten Blick: Denn die um 57 Millimeter breitere Spur hat er mit der Performance-Version gemein. Auch die aktive Hinterradlenkung kommt im neuen GT C Coupé zum Einsatz.

AMG GT C feuert in 3,7 Sekunden auf Tempo 100

Natürlich wird auch unter der langen Motorhaube des AMG GT C mehr geboten als bisher. Satte 557 PS holen die AMG-Ingenieure aus dem aufgeladenen V8-Triebwerk mit vier Litern Brennkammervolumen. Damit soll der neue Spitzensportler in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 hechten – eine mehr als passable Leistung für ein Auto mit Heckantrieb. Schluss ist im Übrigen erst bei schwindelerregenden 317 km/h. Wer den Wagen artgerecht bewegt, kommt natürlich nicht einmal in die Nähe des angegebenen Durchschnittsverbrauchs. Dennoch: Bei zarter Behandlung des Gaspedals sollen es 11,4 Liter sein.

Das am Anfang ausschließlich erhältliche Edition-50-Sondermodell des AMG GT C kommt entweder in Grau oder Weiß – beide Farben sind exklusive Sonderlackierungen. Viele Anbauteile sowie die Kreuzspeichenfelgen sind in edlem Chrom-Schwarz gehalten. Im Innenraum gibt es viel Leder mit grauen Kontrastnähten, Edition-50-Plaketten und silberfarbene Gurte. Das AMG Night-Paket (Lenkradspeichen, Schaltpaddles und schwarze Einstiegsleisten) ist Serie.

Alle AMG-GT-Modelle werden aufgewertet

Mit dem Marktstart des neuen AMG GT C erhalten darüber hinaus alle Modelle der GT-Baureihe ein umfangreiches Update. So ziert der markante Panamericana-Kühlergrill fortan alle Modelle. Das neue, "Airpanel" genannte, aktive Luftregelsystem kommt ebenfalls bei allen Fahrzeugen zum Einsatz. Hier werden die Lamellen im unteren Bereich je nach Fahrzustand binnen einer Sekunde entweder geöffnet oder geschlossen.

Zuguterletzt bekommen alle Varianten ein kleines Leistungsplus verpasst: Der AMG GT leistet jetzt 476, der GT S 522 PS. Neue Ausstattungsoptionen und Felgendesigns sollen das Angebot abrunden. Preise für den neuen AMG GT C sowie für alle anderen Modelle wurden seitens des Herstellers noch nicht bekannt gegeben.

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