Nissan bringt ein limitiertes Sondermodell des erfolgreichen Pickups Navara auf den Markt: Der Nissan Navara Trek-1° kommt ausschließlich in Schwarz oder Weiß und ist neben einer besonders generösen Ausstattung auch ziemlich gut beleuchtet.

Komfortable Pickups kommen offenbar in Mode. Und zwar nicht als bessere Arbeitsgeräte, sondern – ähnlich den SUVs – als Lifestyle-Vehikel. Nissan ist mit dem Navara in dieser Hinsicht bereits recht gut aufgestellt. Doch erst mit dem neuen Nissan Navara Trek-1° wird das auch optisch deutlich: Das auf nur 1.500 Fahrzeuge begrenzte Editionsmodell soll die Disziplinen Robustheit und Komfort noch besser verbinden als das Serienmodell und erstrahlt entweder in Schwarzmetallic oder einer weißen Perleffekt-Lackierung.

Nissan Navara Trek-1° mit LED-Suchscheinwerfern

Darüber hinaus sitzen auf dem neuen Überrollbügel hinter der Fahrerkabine zwei große LED-Suchscheinwerfer, die selbst in der finstersten Tundra genügend Licht zum weiteren Vorankommen spenden sollen. Ein weiteres optisches Highlight sind die schwarzen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Eine Ladeflächenabdeckung mit Laderaumunterteilung gibt es zudem ohne Aufpreis. Für angemessenen Vortrieb ist der 2,3 Liter große Dieselmotor mit Twin-Turboaufladung und 190 PS zuständig. Er leitet sein Drehmoment an ein serienmäßiges Automatikgetriebe weiter.

Damit soll sich der Wagen nicht nur kraftvoll durchs Unterholz wühlen können, mit einem angegebenen Durchschnittsverbrauch von moderaten 7,0 Litern auf 100 Kilometer dürften auch Sparfüchse zufrieden sein. Dass auch der Navara nicht selten auf urbanem Gebiet eingesetzt wird, weiß auch Nissan, und spendiert dem Sondermodell einen Satz Parksensoren sowie einen komfortablen 360-Grad-Monitor, mit dem das Rangieren auch für Pickup-unerfahrene kinderleicht werden soll.

Sondermodell nur mit Doppelkabine

Für echte Offroad-Touren abseits von glatten Asphaltpisten lässt sich der Antrieb des Nissan Navara Trek-1° mittels eines Drehreglers von Heck- auf Allradantrieb schalten. Im Lock-Modus steht sogar ein permanenter Allrad zur Verfügung. Das serienmäßige Infotainmentsystem sorgt auch auf längeren Touren für Stimmung, die beheizbaren Ledersitze sorgen für das nötige Wohlfühlambiente. Der Fahrersitz lässt sich überdies achtfach verstellen – da ist optimale Rundumsicht garantiert. Beim Thema gute Sicht ist noch das Elektroschiebedach zu erwähnen, das beim Trek-1° immer mit an Bord ist. Aufgrund der sonst arg dunklen Doppelkabine sicherlich ein sinnvolles Extra.

Der Name des Autos ist auf die nordspanische Gegend Navarra zurückzuführen. Etwa auf dem Längengrad -1 ist dort eine sandige Wüstenlandschaft zu sehen – weiter muss man die Namensgebung wohl nicht erklären. Beim Preis gibt sich Nissan selbstbewusst: Unter 48.035 Euro ist der vollausgestattete Pickup nicht zu bekommen. Laut Hersteller ergibt sich damit ein Preisvorteil von 2.000 Euro, da die Extras fast 7.000 Euro wert sind.

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